Neuigkeiten
       News vom 24.11.13
       News vom 29.09.13
       News vom 06.12.11
       News vom 09.07.11
       News vom 18.04.11
     Gemeinschaft der Liebe
     Maria Magdalena
     Yeshua
     MariMa-Symbole
     Die Kunst, Frieden zu SEIN
     Abgesandte der Liebe
     Sacred Heart Meditation
     Die Thomas-Briefe
     Der Spoonbender-Kurs
     Weitere Texte
     Gedichte
     Link Liste
     Kontakt
     Impressum


Home

Till Abele
Lenzweg 5
79312 Emmendingen

Impressum

Unsere Erde

Meine Erfahrungen mit Kraftplätzen Teil 1

Über Kraftplätze ist viel geschrieben worden, man findet im Netz jede Menge Berichte, Informationen, Erfahrungen, Wissen, Bilder und vieles andere mehr. Meine persönliche Erfahrungen mit Kraftplätzen weichen in manchen Bereichen von den üblichen Berichten etwas ab und ich habe Verständnis für alle, die anderer Meinung sind oder andere Erfahrungen machen oder gemacht haben. Und mir deshalb nur wenig oder auch überhaupt nicht zustimmen.

Ich gehöre nicht zu den Menschen, denen es gegeben ist, Kraftplätze einfach so zu erfühlen, worüber ich nicht gerade traurig bin, doch es würde mir manches erleichtern. Kraftplätze und deren Beschreibung bzw. Lage finde ich im Netz, in einschlägigen Büchern oder ich mache mir ein Bild aus meiner eigenen Erfahrung durch Vergleiche in der Natur. Es gibt aber Orte, die so stark sind, dass ich sofort fühle, dass hier „etwas“ sein müsste. Doch davon im nächsten Teil.

Sehe ich in der Natur eine eindrucksvolle Steinformation, eine versteckte Quelle, eine auf einer Bergspitze stehende Kapelle oder einfach nur einen mächtigen alten Baum, weiß ich aus Erfahrung, dass es sich hier um einen bestimmten energetisch geladenen Ort handeln dürfte. In diesem Fall nehme ich mein Pendel oder die Rute und teste ab, ob ich mich täusche oder ob es sich wirklich um einen besonderen Ort handelt.

Einen Kraftort verbindet man üblicherweise mit Stärke, Energie, Kraft und unterstellt, dass man an diesen Orten gute und kräftigende Energien empfängt, die einen „empor“ heben. Im Gegensatz dazu muss man jedoch auch von sog. negativen Kraftorten sprechen, die genauso kräftig sind wie die „positiven.“ Das wären z.B. Orte, an welchen viel Leid geschehen ist wie z.B. Galgenberge, Orte, an welchen Urteile gesprochen wurden, oft auch Klöster, in welchen viel Leid erfahren wurde. Oder Kriegsschauplätze.

Mir ist aufgefallen, dass die Natur uns fast ausnahmslos aufbauende und kräftigende Orte präsentiert, während die sog. negativ geladenen Orte fast ausschließlich durch menschlichen Einfluss entstanden sind. Üblicherweise sind Kirchen auf energetischen Orten errichtet worden, Orten, die lange vor der Entstehung der christlichen Religion schon von den Ureinwohnern als aufladend empfunden wurden.

Dies durchaus wissend und ausnützend, haben die Priester oder Religionsführer ihre Kirchen auf eben diesen Plätzen errichtet. Eine ihrer Absichten war es, den „Heiden“ zu zeigen, dass die christliche Kirche stärker sei als deren ursprüngliche Kraftplätze. Doch durch die Ausübung der engen Religion, der oft gewaltsamen Christianisierung der ursprünglichen Bevölkerung, der Drohung mit Vergeltung und Bestrafung wurde aus diesen kräftigen Orten eine Kräfte abziehende Einrichtung. Diese Wirkung war durchaus erwünscht und meiner Meinung nach beabsichtigt, weil Menschen, welchen Kräfte entzogen werden, viel leichter beherrschbar sind als starke Charaktere. Viel hat sich bis heute in dieser Richtung leider nicht verändert.

Und so ist für mich eine Kirche nicht mehr ein Ort, an dem Menschen Kraft schöpfen können, sondern eher ein Gebäude, das mir die Kraft abzieht. Woher mag das kommen?

In jeder Kirche oder christlichen Kapelle hängt mindestens ein Kreuz mit dem gekreuzigten Jesus. Meistens sind es einige mehr. Es hängen Bilder in Kirchen, auf welchen Qualen dargestellt werden wie z.B. die des heiligen Sebastians, dessen Körper mit Pfeilen durchbohrt wird. Der Sebastian selbst macht zwar oft ein recht unbeteiligtes Gesicht, doch mich, der ich das Bild betrachte, überkommt mehr als Unwohlsein.

Michelangelo hat eine wunderbare Pieta geschaffen, die in ihrer Ausdrucksform unübertroffen ist. Doch schöpfe ich vor dem Bild oder dem Relief einer Pieta Kraft? Wenn ich mit dem Pendel oder dem Tensor die Raumenergie vor dem Gekreuzigten, einer Pieta oder dem Sebastian messe, saust die Energie um gut 50% in den Keller. Die Folge ist, dass ich vor solch einer Abbildung nicht verwelsen will, sondern ich will so schnell wie möglich weg. Vergessen wir nicht, dass eine Kirche auf einem Kraftort steht, der aufbauend wirken soll, doch die von Menschen gemachte und verursachte Energie bewirkt genau das Gegenteil.

Wenn ich weiter zum Altar gehe, ist die Raumenergie in seiner unmittelbaren Umgebung wiederum sehr niedrig. Bevor ich mich mit der Geomantie befasste glaubte ich, dass der Altar der stärkste Platz in der Kirche sei. Warum also sinkt dort die Raumenergie wiederum?

Ein Altar ist eine Art Tisch, auf dem geopfert wurde. Hier wurde unendliches Leid erzeugt, auch wenn es sich „nur“ um Opfertiere gehandelt hat. Meistens waren es Lämmer, die dort geschlachtet wurden. Sie kennen sicher den Begriff „Lamm Gottes,“ mit dem Jesus üblicherweise bezeichnet wird.

Legt man das Alte Testament zugrunde, bedeutet Jesus als „Lamm Gottes“ das vollkommene Opfer, welches Gott als Buße für die Sünden der Menschen (genauer seines Volkes, also das der Ur-Israeliten), vorgesehen hat. Super. Gott Jahwe braucht Opfer? Ja, erforderte sie von seinem Volk. Hier mag es gleichgültig sein, ob Jesus als „das Lamm Gottes“ geopfert wurde oder nicht. Energetisch gesehen ist jedes Opfer mit leid verbunden und zieht uns daher Energie ab.

Dies ist zwar alles Jahrtausende alte Geschichte, doch diese Opferungen haben sich im Unterbewusstsein der Menschen schon so festgesetzt, dass der Bereich um einen Altar immer Kräfte abziehend wirkt.

Verstärkend kommt hinzu, dass man um einen Altar oder direkt unter diesem eine, oft sogar sich zwei kreuzende Wasserläufe findet. Die Geomantie weiß, dass Wasser ein sehr starker Informationsträger ist, der Informationen verstärkt weiter geben kann. Wir als Menschen nehmen diese Information völlig unbewusst auf, wir treten in Resonanz mit der Information auf dem einfachen Weg, weil wir Menschen wie eine Antenne wirken. Wir wissen ja, dass uns die Rute, der Pendel oder Tensor nur als Zeiger dafür dient, was wir als Person fühlen. Dabei ist der Umstand, dass wir Menschen zum größten Teil aus Wasser bestehen, als Resonanz sehr hilfreich.

Aber auch unter Kanzeln kann man Wasserläufe finden, die Prof. R. Schneider als Mediallinien oder Beredsamkeitslinien sehr treffend bezeichnet hat. Steht ein Pfarrer oder Priester während seiner Predigt auf solch einer Beredsamkeitslinie, kann er dadurch in die Lage kommen, beim Sprechen in einen höheren Bewusstheitszustand zu gelangen. Seine Rede würde flüssiger und eindringlicher, ja, er hätte mehr oder weniger Zugang zu höherem Wissen. Die Wirkung auf seine Schäflein wäre entsprechend stärker.

Die Geomantie weiß darum und Teile der eingeweihten Priesterschaft – ich bezeichne sie so - wissen auch darum. Auch wenn die christliche Lehre die Esoterik wenn, dann nur ungern anerkennt, wird dieses Wissen dennoch auch von dieser Seite genützt.

Zum Abschluss ein kleines Beispiel aus meiner persönlichen Erfahrung: Als wir noch einen Esoterischen Fachhandel führten, wurden wir von zwei Mitgliedern einer Urchristlichen Gemeinschaft besucht, die wir sehr oft besuchten. Diese Gemeinschaft legt die Bibel sehr eng und fast im Sinne der Essener aus und betrachtete unser Geschäft als „Teufelswerk.“ Doch Wasser für ihren Brunnen suchten sie mit der Wünschelrute. Hat nicht auch Moses mit einem Stab Wasser aus den Felsen geschlagen und kann dieser Stab vielleicht ein Tensor oder eine Wünschelrute gewesen sein? Wer weiß?

Fortsetzung

 
nach oben
© 2003-04 Hanjo Grüßner