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Till Abele
Lenzweg 5
79312 Emmendingen

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Unsere Erde

Versuch einer Erklärung, ob die Katastrophe am 11. März 2011 in Fukushima karmisch bedingt sein könnte. Oder ob sie auf dem Ausgleich von weiblicher und männlicher Energien dienen soll?

Gedanken von Till Abele

Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Ich fragte mich, wo die Ursache dafür zu suchen sein könnte, warum gerade Japan und seine Einwohner von diesen Katastrophen heimgesucht werden? Nebenbei sei noch zu erwähnen, dass einige sehr gute Seher vorausgesagt haben, dass sogar ganz Japan „untergehen“ wird. Da Japan aus einer schmalen Hauptinsel mit kleineren anderen Nebeninseln besteht, habe ich den Begriff „untergehen“ immer mit Wasser in Verbindung gebracht. So ähnlich, wie man das auch auf Landkarten von dem Seher Michel Gordon Scallion http://www.matrixinstitute.com/ oder meines Wissens auch bei David Wilcock http://www.miraclesandinspiration.com/wilcock.html nachlesen kann. Für mich ist allerdings die Aussage von Edgar Cacey die klarste, auch wenn sie in dem Maße wie angekündigt, vielleicht nicht mehr in vollem Umfang zutreffen wird. Auch er sprach in seinen Readings vom Untergang Japans.

„Untergehen“ könnte auch anders interpretiert werden: Durch Katastrophen, wie sie der Tsunami vom 11. März ausgelöst hat, könnte der größte Teil der Japanischen Infrastruktur vernichtet werden, die Lebensmittel, das Wasser, die Industrie und im Zusammenhang damit auch das soziale gesellschaftliche Leben eines ganzen Staates. Fällt z.B. der Strom aus oder auch nur zum Teil, ist es schwierig, die soziale Ordnung aufrecht zu erhalten. Auch so könnte ein Staat „untergehen,“ zumindest für einige Jahre oder sogar Jahrzehnte.

Die Japanischen Inseln liegen auf einem der gefährlichsten geologischen Gebiete der Erde. In unmittelbarer Nähe schieben sich asiatische und pazifische Erdplatten über- bzw. unter einander. Deshalb hat sich Japan sehr viel mehr an Erdbeben gewöhnt wie andere Völker. Ihre Bauwerke sind entsprechend „erdbebensicher“ gebaut. Das Verhalten der Menschen bei Erdbeben ist äußerst diszipliniert.

Zur Erklärung eines möglichen karmischen Hintergrundes laufe ich natürlich Gefahr, in eine Wertung zu verfallen, die vielleicht unangebracht ist, doch einiges verdeutlichen könnte. Es geht um Eigen-schaften, die der Japanischen Kultur eigen sind und weit zurück in die Vergangenheit reichen. Mit anderen Worten: Der männliche Anteil im Menschen oder das Yang-Prinzip scheint in Japan sehr stark ausgeprägt zu sein.

Die Menschen Japans sind äußerst diszipliniert. Gefühle scheinen ihnen fremd, zumindest ist es verpönt, Gefühle zu zeigen oder das „Gesicht zu verlieren“. Es gibt kaum ein Land auf der Erde, das technisch so perfektioniert ist. Auf dem Gebiet der Technik allgemein (die modernsten Roboter finden wir in Japan), im gesellschaftlichen Leben, (starre Etikette und für uns übertriebene Höflichkeitsformen), in der Religion (Zen-Buddhismus). Perfekt z.B. in der Kunst des Blumensteckens (Ikebana), dem Theater (perfekte und starre Masken und Bewegungen), perfekte Körper-beherrschung (Turnen), starres Festhalten an Traditionen usw. Um einige Beispiele zu nennen, die zur Veranschaulichung dienen sollen. Diese Eigenschaften können ausnahmslos dem Yang-Prinzip zugrunde gelegt werden.

Japaner sind gehorsam und glauben mehr als die meisten anderen Völker daran, dass ihr Kaiser (in früheren Zeiten der Tenno) und die Regierung von heute weiß, was für sie gut oder schlecht ist. Es ist ein Verhalten, dessen Grundlage Gehorsam ist, den wir bei den Soldaten besonders ausgeprägt vorfinden. Japan hat sich, nachdem es sich als eines der letzten fernöstlichen Länder dem Westen geöffnet hat, mit äußerster Disziplin und Fleiss zu einem der modernsten und leistungsfähigsten Staaten weltweit empor gearbeitet. Auch die Atom-Technik wollte Japan so perfektioniert haben, dass allen Eventualitäten mit Gelassenheit entgegen gesehen werden kann.

Doch überall dort, wo die Technik (Yang) überwiegt, leidet das Gefühl (Yin). Das Gefühl für sich selbst, für die Mitmenschen, für die Tiere und für die Natur. Oberflächlich gesehen zeigen Japaner so wenige Emotionen, dass sie von anderen in der Umgangssprache leider schon als „menschliche Roboter“ bezeichnet werden.

Was ich damit sagen will ist, dass die so fortgeschrittene und perfektionierte Japanische Technik anscheinend der Natur (Yin) nur noch wenig Raum gibt, sie eher noch technisiert. Ob bewusst oder unbewusst, mag dahin gestellt sein, die Wirkung bleibt die Gleiche. Doch die Natur lässt sich nur bis zu einem gewissen Grad manipulieren. Wenn es ihr zu viel wird, schlägt sie zurück. Menschen sind zwar nicht direkt dafür verantwortlich, dass sich die Erde bewegt, sie sind auch kaum die unmittelbaren Auslöser von Erdbeben. Einmal abgesehen von menschlichen Atombomben-Versuchen oder HAARP-Manipulationen, die durchaus für ähnliche Katastrophen verantwortlich gemacht werden können.

Menschen sind verantwortlich dafür, dass Naturgewalten, so schwer sie auch sind, so wenig wie möglich Schaden anrichten. Und dass sie sich so verhalten, dass es zu solchen Katastrophen erst gar nicht kommen kann. Das gilt für alle Menschen dieser Erde. Doch gerade Japan scheint als Volk (indirekt) und als Staat (direkt) Entscheidungen getroffen zu haben, die in hohem Ausmaß gegen die Natur gerichtet sind und nicht im Einklang mit ihr. Ich weiß, dass die Ausdrucksweise „Die Japaner“ oder „Die Deutschen“ oder „Die Amerikaner“ zu pauschal ist. Unstreitig ist jedoch auch, dass jedem Volk gewisse Eigenschaften zugrunde liegen, die charakteristisch sind.

Vor sehr langer Zeit soll es auf unserer Erde ein Volk und einen Kontinent gegeben haben, dem nachgesagt wird, dass er technisch sehr weit fortgeschritten war. Wiederum treffe ich auf das Yang-Prinzip. Auch wenn die Wissenschaft nichts davon wissen will – weil noch nicht bewiesen – berichten uns alte Überlieferungen von diesem Kontinent Atlantis. Atlantis soll möglicherweise aufgrund von Seebeben, Atom-Missbrauch oder vielleicht auch durch einen Meteoriteneinschlag untergegangen sein. Wir wissen es nicht und können nur Vermutungen anstellen.

In unserem Kosmos steht alles mit allem in Verbindung, gleichgültig wo und wie weit entfernt. Das ist auch altes überliefertes Wissen vieler Kulturen und die Quantenphysik gibt uns inzwischen glaubhafte Erklärungen dafür. Durch eine einende Kraft oder eine Matrix oder ein Energiefeld ist alles mit allem verbunden. Und diese Kraft können wir nicht einfach nur als Energie im natur-wissenschaftlichem Sinne bezeichnen. Diese Kraft verfügt über eine Intelligenz, für die der Mensch keine Erklärung findet. Diese Intelligenz vergisst nichts. Jeder Gedanke, der jemals auf dieser Erde gedacht wurde, jede gute Tat, die jemals getan, aber auch jeder Missbrauch, der begangen wurde, ist gespeichert und bleibt unvergessen.

Diese Intelligenz rechnet nicht gegen einander auf im Sinne von: die Guten in den Himmel und die schlechten in die Hölle. Diese Intelligenz zeigt uns und ihren Lebewesen immer und immer wieder, wo sie und wann sie etwas zu lernen haben. Wobei die Zeit keine Rolle spielt, denn diese Intelligenz ist zeitlos. Unsere menschliche Zeit jedoch ist immer noch sehr männlich geprägt. Sie steht immer noch im Ungleichgewicht zur weiblichen Kraft.

Die Energie der atlantische Technik überlagert seit Jahrtausenden als morphisches Feld das Leben dieser Erde. In einigen Ländern ist die Resonanz zu diesem Feld stärker, in anderen weniger oder überhaupt nicht vorhanden. Es wäre unsinnig zu denken, dass sich vor 15.000 oder 20.000 Jahren einige Atlanter auf den Weg nach Japan gemacht haben, um dort so weiter zu machen wie zuvor in Atlantis.

Es ist die atlantische Energie, zu der ein großer Teil der Japanischen Bevölkerung – doch nicht nur diese - in Resonanz steht. Die Mentalität der Japaner scheint der technischen Energie geradezu zu entsprechen. Ähnlich wie übrigens auch Europa und hier im Besonderen in Deutschland des vergangenen Jahrhunderts. Japan bewundert Deutschland und Deutschland bewundert Japan aufgrund der technischen Fortschritte und des technischen Erfindungsreichtums, der Disziplin und des Fleisses. Nicht von ungefähr sind diese beiden Völker im Krieg auf so brutale Weise mit den Gefühlen und dem Leben anderer Menschen umgegangen.

Doch weil die Gefahr der Unbeugsamkeit, der Disziplin und des absoluten Gehorsams in Japan stärker ausgeprägt war und vielleicht noch ist, mehr noch als in Deutschland von heute, sind die ersten beiden Atombomben wohl deshalb über Japan nieder gegangen. Japan war vernichtet, gewarnt und mit der unbeherrschbaren Gewalt der Atombombe konfrontiert. Und trotz aller Warnungen und der Kenntnisse über die Atomkraft verfügt die Japanische Regierung und das Japanische Land im Verhältnis zu seiner Größe über das dichteste AKW-Netz weltweit.

Wie jedes andere Volk dieser Erde hat auch die Japanische Bevölkerung eine Seele und eine weibliche Seite, die nach Veränderung rufen. Sie wollen endlich gehört und nicht mehr durch technische Maßnahmen unterdrückt werden. Und weil auch die Japanische Seele ein Teil der höchsten Intelligenz ist, hat sie sich dazu bereit erklärt, allen anderen Völkern der Erde als Beispiel zu dienen. Ihnen zu zeigen was passiert, wenn die Harmonie zerstört ist, wenn die Natur unterdrückt wird und die Gefühllosigkeit (Technik) überhand nimmt. Die Japanische Mentalität neigt gerade dazu, bewusst das eigene Leben hinzugeben, um ein Beispiel zu geben. Vielleicht sogar auch etwas zu retten, was unrettbar scheint. Ich denke dabei an die Japanischen Kamikadze-Piloten, die bewusst für ihre Heimat und ihre Ideologie ihr Leben gegeben haben.

Ich erkenne auch hier wiederum den Animus im Menschen, den Mann, der viel eher als die Frau dazu neigt, (sich) zu zerstören als zu erhalten. Denn Erhalten ist eine der ureigensten Eigenschaften des weiblichen Prinzips.

Auf der Seelenebene hat sich das Japanische Volk bereit erklärt, den äußersten Schritt zu wagen und vielleicht sogar diesen zu gehen, um andere Völker auf das Unausweichliche vorzubereiten. Um anderen Völkern zur Warnung zu dienen, diesen Yang-Weg zu verlassen. Und das ohne Bedingung und ohne die Aussicht auf ein Versprechen. Auf dieser Ebene, aber derzeit wohl nur auf dieser, sollten alle noch verschont gebliebenen Länder und Völker diesem Land Japan mit seiner Bevölkerung höchste Anerkennung, Hochachtung und Liebe entgegenbringen. Japan hat sich bereit erklärt zu zeigen, dass eine Umkehr unausweichlich ist. Und dass ein Umdenken jetzt erfolgen muss und nicht erst dann, wenn eine weitere Katastrophe eventuell sogar der Anfang vom Ende aller Völker bedeuten könnte.

Es ist traurig, dass Menschen nur durch Katastrophen lernen und noch trauriger ist es, dass selbst diese noch niemals da gewesene menschliche Tragödie selbst diese Warnung weitgehend in den Wind schlägt. Die meisten Erdenbewohner sind aufgefordert, ihr eigenes Verhalten neu zu überdenken, ihre Bequemlichkeit, ihre Gedankenlosigkeit und ihre Gier nach Geld und Macht zu aufzugeben. Diese Aufgabe hat sich die Japanische Seele gestellt und sie lebt diese schwere Aufgabe jetzt der Welt vor.

Atlantische Energie bzw. atlantisches Verhalten ist wider die Natur und wider die natürlichen Gesetz-mäßigkeiten. Dies ist unser aller Lernprozess, sofern er als solcher erkannt wird. Es könnte sein, dass Japan und die Japaner ihre Aufgabe auf diesem Planeten damit erfüllt haben.

Ich bin mir bewusst, dass meine Gedanken wahrscheinlich nur einen Teil von Ursache und Wirkung aufzeigen. Und ich bin mir bewusst, dass alles, was in unserem Kosmos passiert, von verschiedenen Ebenen aus betrachtet werden muss nach dem Prinzip: „Wie innen, so außen.“ Und weil wir Menschen die Schöpfer unserer Welt sind, erschaffen wir das, worauf unser Fokus am stärksten gerichtet ist.

 
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© 2003-04 Hanjo Grüßner