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Unsere Erde

Meine Erfahrung mit Kraftplätzen Teil 2

Im ersten Teil über meine Erfahrungen mit Kraftplätzen habe ich darüber geschrieben, dass ich nicht zu den Menschen gehöre, die Kraftplätze regelrecht erfühlen können. Heute muss ich das etwas revidieren, denn ich weiß, dass diese Fühlbarkeit allen Menschen gegeben ist. Also auch mir. Doch wie drückt sich dieses Gefühl, sich an einem Kraftplatz zu befinden, aus? Oder was ist es denn, dass etwas in mir sagt, dies ist einer und dies ist keiner?

Ein Umstand erscheint mir immer deutlicher zu werden: Wie kann ich ein Gefühl für einen besonderen Ort erhalten, wenn meine Aufmerksamkeit so abgelenkt ist, dass eine Wahrnehmung kaum noch möglich ist? Als Geomant bin ich durch meine Arbeit aufmerksam, nehme durch Übung mehr wahr als viele andere und verhalte mich in der Natur fast ausschließlich beobachtend. Das ist schon fast ein Automatismus. Früher hätte ich keinen Gedanken daran verschwendet, eine Eiche direkt neben einer Buche stehen zu sehen. Das ist deshalb ungewöhnlich, weil beide Bäume üblicherweise verschiedene Standorte bevorzugen.

Es mag manchen merkwürdig klingen, doch ich nähere mich heute einem Baum völlig anders als früher. Nicht im Wald, weil das so gut wie unmöglich ist. Speziell in Parks finde ich einzeln stehende, sehr auffällige Bäume, die mich oft magisch anziehen. In den allermeisten Fällen strahlen diese Bäume eine fühlbare Schwingung aus, je nach Baumart viele Meter weit. Heute nähere ich mich solch einem Baum langsam und offen und verharre erst einmal an seiner äußeren Schwingungsgrenze. Wenn ich genügend aufmerksam bin, kann ich diese Schwingung fühlen. Also, es geht doch. Ich wiederhole nochmals wie oben, dass dies alle Menschen können, wenn sie sich auf solch ein Experiment einlassen würden.

Oft beobachte ich aber auch Menschen, besonders jüngere, die sich mit einer Mütze auf dem Kopf selbst im Sommer in die Natur begeben. Die eine verspiegelte Sonnenbrille tragen, auch wenn der Himmel bedeckt ist und die mit Stöpseln in den Ohren ihre Musik hören. Oder mit dem Handy am Ohr irgendwo sind, während sie gleichzeitig Kaugummi kauen. Kann ich so meine Umwelt wirklich wahr nehmen, wenn ich mich so jeglichen Eindrücken von außen entziehe?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kraftorte oft ganz unscheinbar sein können. Einen solchen habe ich vor einigen Jahren kennen gelernt. Erklärend muss ich einfügen, dass ich mich in dieser Zeit sehr intensiv mit Maria Magdalena befasst habe, so, wie sie auf meiner HP vorgestellt wird. Und so erfuhr ich eines Tages, dass es ganz in meiner Nähe eine Maria-Magdalena-Kapelle gibt. Weil ich damals mit allem, was mit Maria Magdalena zusammenhing, sehr sensibel war – und immer noch bin – besuchte ich natürlich diese Kapelle.

Und war sehr enttäuscht darüber, dass ich ganz im Gegensatz zu meiner Hoffnung nur eine sehr geringe Ausstrahlung an dieser Kapelle feststellte. Auch nicht mit dem Pendel oder meinem Tensor.

Zu meiner Überraschung jedoch war es völlig anders mit dem anschließenden kleinen Garten. Dieser war zwar nicht besonders gepflegt, doch er hatte eine Ausstrahlung, die so stark war, wie ich sie nie erwartet hätte und die selbst ich körperlich fühlte. Als ich den kleinen Garten neugierig betrag, zog es mich förmlich zu einer kleinen Bank in der hintersten Ecke, fast genau dort, wo der Gärtner seinen Komposthaufen deponierte.

Als ich mich auf diese Bank setzte, stellten sich mir die Härchen auf den Armen auf und ich bekam leichte Gänsehaut, gerade so, wie es mir oft an starken Kraftorten passiert. Diese Reaktion ist jedoch nicht nur meine eigene, auch anderen geht das ganz ähnlich und es ist genau das Gefühl, wie ich es mir immer an Kraftorten wünsche. Hier, in diesem kleinen Gärtlein, direkt neben einer gut befahrenen Straße, fand ich also einen der stärksten Kraftorte, der mir begegnet ist. Unnötig, noch mit dem Pendel oder dem Tensor zu „messen,“ wie hoch die Energie ist.

Unnötig? Hier komme ich zu einem Punkt, der für viele sicher wichtig ist und in manchen Bereichen auch seine Berechtigung hat: Das Messen von Energie. Das kann man mit der alten Bovis-Tabelle machen, es geht in Prozehnten und man kann ganz einfach mental auf einer vorgestellten Skala von z.B. 1-10 abfragen, wie stark die Energie ist. Weitere Mess-Methoden sind natürlich möglich.

Wenn ich die Energie eines Wasserlaufes oder einer Verwerfung feststellen muss, ist es erforderlich, die Stärke der Energie zu messen, um optimale Abhilfe zu schaffen, wenn erforderlich. Bei einem Kraftplatz reicht es mir aus zu wissen, dass eine starke Kraft vorhanden ist. Wie hoch diese dann wirklich ist, ist für mich nicht mehr relevant. Das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung und sie deckt sich nur wenig mit anderen Geomanten oder Autoren.

An einem Kraftort wie dem beschriebenen Gärtlein geht es mir auch gut, ich fühle mich wohl und tanke Kraft. Ganz abgesehen davon, dass mir sehr gute, manchmal sogar ganz außerordentliche Gedanken viel schneller „zufliegen“ als üblich. Auch ein Indiz für einen kräftigen Ort. Umgekehrt empfinde ich aber auch die negativen Einflüsse auf mich, wenn ich einem „negativen“ Kraftort begegne. Wiederum Gänsehaut und die Härchen stellen sich auf. Doch mein Empfinden ist ganz anders. Ich fühle mich schlecht, kann mich kaum konzentrieren, ja manchmal stellen sich sogar Angstgefühle ein. Diesen Ort will ich so schnell wie möglich verlassen.

Doch so einfach will ich es mir mit den sog. „positiven“ oder „negativen“ Kraftorten nicht machen. Es gibt Momente, in welchen ich bereits voll unter Dampf stehe, fast aggressiv bin oder, wie es in der Umgangssprache heißt, „geladen“ bin. Wenn ich jetzt einige Minuten auf einem „negativen“ Kraftort verweile, schwindet langsam meine Aggression und ich „coole down.“ Ich persönlich würde dann solch eine „Negativ-Energie“ durchaus als „positiv“ empfinden.

Sie haben bemerkt, dass ich die Begriffe „Positiv/Negativ“ immer in Gänsefüsschen setze. Das liegt daran, dass diese Bewertungen von uns Menschen gemacht sind, weil wir ein Ergebnis haben wollen, etwas empfinden oder messen wollen. Es sind also Begriffe, die wir als Menschen bewertet haben und die in ihrer Wertung in das morphische Feld bereits als solche eingegangen sind. Je nachdem, wie unsere Resonanz zu diesen Begriffen ist, schwingt unser eigenes System mit genau dem Teil des morphischen Feldes, welches zu uns in Resonanz steht.

Es ist also so gut wie immer die eigene Interpretation, die im Vordergrund steht. Es sei denn, die Geomantin oder der Geomant sind in der Lage, ihr Unterbewusstsein so „abzuschalten,“ dass die Antwort nur vom „Hohen Selbst,“ wie es in der Esoterik heißt, erfolgt. Dazu gehört eine ordentliche Portion Übung.

Machen Sie sich nichts daraus, dass so vieles, was unsichtbar ist, von der Wissenschaft als Unsinn angesehen wird. So geht es auch der Geomantie. Können Sie Gefühle auf einer Skala oder mit einem Apparat messen? Wenn Sie einen Naturwissenschaftler fragen würden, ob es Liebe gibt, wird er Ihnen sicher zustimmen. Aber kann er die Liebe labormäßig reproduzieren, messen und damit beweisen?

 
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© 2003-04 Hanjo Grüßner