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Unsere Erde

Ein MM-Update 10/2010

Ich weiß, es ist lange her, dass ich Kontakt zu dem Schreiber des Buches „Maria Magdalena – Botschaften und eine Übertragung,“ aufgenommen habe. Ich hielt eine Fortsetzung für unnötig, weil ein Abschluss stattgefunden hat. Auch hatte ich das Empfinden, dass der Empfänger der damaligen Übertragung einer Fortsetzung von weiteren Botschaften skeptisch gegenüber stand. Das ist verständlich, denn es schien mit der Veröffentlichung des Buches erst einmal alles gesagt worden zu sein.

Lasst euch sagen, dass dies nur bedingt der Wahrheit entspricht. Der Empfänger der Übertragung hat einen Prozess erlebt, der anders verlief als er sich dies vorgestellt hat. Da ich das wusste und davon Kenntnis hatte, war es mir nicht gestattet, lenkend einzugreifen. Ihr wisst selbst, dass all jene, die sich einem Prozess unterziehen, diesen alleine und für sich selbst durchleben müssen.

Eine der Voraussetzungen dafür, dass ein Prozess stattfinden darf, ist die Erkenntnis. Eine weitere Voraussetzung, sich einem Prozess zu unterziehen, ist die Bereitschaft. Es darf berichtet werden, und das mit Freude, dass der Empfänger der Übertragung beide Voraussetzungen erfüllt hat. Warum aber war das Ergebnis ein anderes als das, was der Empfänger erwartet hat?

Lasst mich erinnern: mit seinem Vorhaben hat er geplant und gefordert, die Weiblichkeit im Menschen zu fördern, zu verstärken und zu unterstützen. Er nannte es den weiblichen Aspekt im Manne, den es mit dem männlichen Aspekt auszusöhnen galt. Er nannte es auch „Der weibliche Weg,“ verkörpert durch mich, Maria Magdalena und somit als Stellvertreterin für das Weibliche überhaupt. Wir haben uns während der Zeit der Übertragung eingehend darüber „unterhalten.“ Sein Weg zu mir führte über meinen damaligen Gatten Yeshua, mit dem ich in dem Leben vor nun fast genau zweitausend Jahren einige Jahre wunder vollster Gemeinsamkeit erleben durfte. Er hielt uns in seiner Vorstellung für das perfekte Paar, das in völliger Harmonie von Frau und Mann zusammen wirkte.

Wir waren es, das perfekte Paar. Und wir waren es auch nicht. Oder nicht immer. Es gibt so viele Ereignisse, Situationen oder Umstände, die eine Frau ganz anders fühlt und empfindet wie ein Mann. Und umgekehrt ist es das Gleiche. Kann ein Mann die Schmerzen einer Gebärenden empfinden, wenn er niemals gebären wird? Kann eine Frau die Zwiespältigkeit empfinden, wenn ein Mann zum Kampf gezwungen wird? Die Harmonie zwischen weiblich und männlich entsteht, wenn beide, Mann und Frau, sich gegenseitig ihre Gefühle offenbaren. Die Gefühle sind es, die zum intimsten eines jeden Menschen gehören.

Jener, der die Übertragung aufgeschrieben hat, war sich dessen in dieser Zeit noch unbewusst. Er war der Meinung, er müsse seine eigene Weiblichkeit heilen, sie stärken oder sie leben. Da die Gefühle der Frau zugeschrieben werden, kostete es ihn zu dieser Zeit noch, aber während seines ganzen vergangenen Lebens Überwindung, seine Gefühle zu zeigen. Obwohl das einen großen Teil seiner Persönlichkeit ausgemacht hat, ist ihm dies nun gelungen. Es war der Teil des Prozesses, den er erkannt hat.

Doch vom Ausgleich des weiblichen und des männlichen Aspektes war er noch weit entfernt und dies wurde ihm erst offenbart, als er mitten im Prozess steckte. Er wollte es nicht hinnehmen und wehrte sich lange, das zu heilen, was wirklich in ihm zu heilen war:

Es war sein männlicher Aspekt, nicht sein weiblicher, wie er glaubte.

Dies war das Ergebnis des Prozesses, das sich ihm völlig unerwartet und unvorbereitet zeigte. Er glaubte fast ein Leben lang, dass seine männliche Seite stärker ausgeprägt sei als seine weibliche und er tat alles dafür, die angeblich schwächere weibliche Seite zu verbessern. Er glaubte. Wisst, dass der Glaube alleine begrenzt. Glaube alleine setzt Grenzen, die unüberwindbar scheinen. Das anschaulichste Beispiel dafür sind die Religionen, die ihren Anhängern anempfehlen zu glauben. Darüber hinaus ist nichts mehr möglich. Empfindet selbst, welche Aussage wirkt stärker wirkt: „Ich glaube an die Liebe“ oder „ich weiß, dass es die Liebe gibt!“

Als er zu dieser Erkenntnis gelangte, wurde die Verbindung zu mir eine andere. Sie wurde leichter, fröhlicher und weniger intensiv als die Monate und Jahre zuvor. Unser Kontakt brach sogar für einige Zeit ab. Doch was ist schon Zeit. Er war von seinem Glauben geheilt, zu wenig weiblich zu sein. Es war ein Prozess, der auf einer tiefen inneren Ebene in seinem Bewusstsein statt gefunden hat.

Maria Magdalena

 
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© 2003-04 Hanjo Grüßner