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Unsere Erde

Auf der Suche nach der weiblichen Energie

Venus ist die Tochter des Mondes und symbolisiert eine der vielen Bezeichnungen für die "Große Mutter." Sie ist gleichzustellen mit der "Heirat" bzw. Verbindung von männlichen und weiblichen Kräften und Aspekten der kosmischen Schöpfung.

Neu gefunden habe ich ein weiteres Symbol für diese Verbindung in den Symbolen der Maria Magdalena, den MariMa-Symbolen, die im Frühjahr 2004 entstanden sind. Das erste dieser MariMa-Symbole hatte die Bezeichnung "Ausgleich" und wer die Geschichte dahinter kennt, weiß, dass es bei diesen Symbolen um die Verbindung von männlich und weiblich geht.

Eines der archaischsten Symbole für die Frau oder Mutter ist ein Zeichen, das wie ein weites "Vau" aussieht. Nach oben offen ist es das Zeichen für Empfang, Kelch, Gefäß oder auch andeutungsweise der weibliche Schoß. In der Legende heißt es, dass der Heilige Gral ein Kelch ist. Doch der Kelch steht in manchen Überlieferungen allegorisch für etwas sehr viel bedeutenderes als ein Gefäß. Es soll eine Frau damit gemeint sein und nicht das Gefäß, mit dem Josef von Arimathäa das Blut Jesu aufgefangen haben soll.

Der Gegenpol zu Frau ist der Mann mit dem umgekehrten "V" als Symbol für männlich, eine Lanze, ein Schwert oder, ganz rudimentär ausgedrückt, ein stilisierter Phallus. Wir finden es heute noch auf den Schulterstücken des Militärs und da werden sie Winkel genannt. Je mehr von diesen Phalli oder Winkeln umso höher der Rang.

Plus ergibt
Weiblich, Frau, Schoß,   männlich, Mann, Phallus   Mann und Frau

Warum das erste Symbol der MariMa Serie um 90 Grad gedreht ist, wurde mir so erklärt: Die Frau und in diesem Falle der obere Teil des Symbols empfängt aus dem Kosmos, der üblicherweise als männlich definiert wird. Sie ist der Kelch oder die Schale.

Der untere Teil des Symbols, der Mann, die Lanze oder das Schwert empfängt durch seine Öffnung nach unten, zur Erde, die weibliche Energie der Mutter. Was aus dem Ausgleich der Energien oder der Vereinigung von Frau und Mann entsteht, ist in der Mitte des Symbols als Raute zu erkennen, die das Kind darstellt.

Das ist in den ersten bei den Symbolen zwar auch so, doch die Öffnung des Mannes zur Erde hin als Zeichen der Bereitschaft, ist durch die Drehung weicher und ausgeprägter geworden als bei dem ursprünglichen "Winkel." Die Spitze der Lanze ist nicht mehr vorhanden und die männliche Energie hat sich mit der weiblichen Energie um 90 Grad gedreht bzw. eine andere Dimension bekommen.

In der Heiligen Geometrie wird eine neue Dimension immer durch eine Drehung um 90 Grad erreicht. Ich glaube, dass der Aspekt, der so lange von den Männern vernachlässigt, ja sogar missachtet wurde, nun eine neue Dimension betreten kann, auch wenn bis heute erst ein Anfang gemacht wurde. Und wie vor jedem Neubeginn kommt das alte noch einmal so richtig zu Geltung, bäumt sich noch einmal auf, um plötzlich zu vergehen.

Ausgleich Erstes MariMa Symbol

Als ich über dieses Symbol nachdachte, fiel mir in diesem Zusammenhang die Sage von Parcival ein, der sich wie viele seiner Ritterkollegen von der Tafelrunde um König Artus auf die Suche nach dem Heiligen Gral gemacht haben soll. Wenn ich mir diese Tafelrunde so betrachte, bestand sie aus lauter heldenhaften Rittern, die fast nur eines im Sinne hatten: Stechen und Hauen. Es muss ihre größte Freude gewesen sein, andere Menschen umzubringen, ja, es war sogar ihr Lebensinhalt.

Auch wenn sie sich als hehre Recken und Verehrer der Weiblichkeit aufgeführt und ihren Sieg höfischen Frauen gewidmet haben, war die Schlacht doch das Schönste für sie. Schon damals und bis heute noch verließen die Ritter und verlassen die Soldaten ihre Familien, um sich für etwas zu schlagen, das sie sich von Königen oder Politikern befehlen ließen.

Es müssen harte, brutale und gefühllose Männer gewesen sein, diese Ritter der Tafel-runde oder die des frühen Mittelalters. Sicher waren auch einige darunter, die vielleicht gemerkt haben, dass es da noch etwas in ihnen gibt, das weicher oder gefühlvoller sein könnte. Lancelot sollen sie geheißen haben, doch diese Lancelots scheinen mit ihren Gefühlen wiederum so in Konflikt gekommen zu sein, dass sie manchmal die Frau des Königs begehrten oder, wenn sie diese nicht bekommen konnten, lieber in den Tod gingen.

Was hat die Ritter dann veranlasst, sich auf die Such nach dem Heiligen Gral zu machen, so wie Parcival stellvertretend für alle das so unbeholfen versucht hat? Könnte es sein, dass sich der eine oder andere auf die Suche nach der Weiblichkeit gemacht hat, ohne sie je zu finden? Könnte es sein, dass ihnen in ihrer ritterlichen Vollkommenheit etwas gefehlt hat und wenn, könnte das der weibliche Aspekt in ihnen gewesen sein? Der Aspekt, den sie Gral nannten?

Leider hat es wohl niemanden gegeben haben, der ihnen einen Hinweis gab, wo sie suchen sollten, sonst hätten sie sich nicht jahrelang in Frankreich, England oder sonst wo herum herumgetrieben. Artus selbst, der eine sehr hohe Wiedergeburt gewesen sein soll, hat sich übrigens aus der Suche herausgehalten, als alte Seele wusste er ja Bescheid. Genauso wie sein Berater, der Merlin - war er wirklich Saint Germain? - der die Ritter suchen ließ, wusste er doch, das nichts lehrreicher ist als eigene Erfahrungen.

Zurückgekehrt an den Königshof - oder zur eigenen Erkenntnis - mussten sie dann berichten oder sich eingestehen, dass sie den Gral noch immer nicht gefunden hatten. Möglicherweise zur Enttäuschung jener, die sich zuvor erfolglos auf die Suche gemacht hatten und vielleicht auch zur Erleichterung manch anderer. Ja, und so suchen viele noch heute nach dem Gral.

Und Gwenwhyfar, die Frau von König Artus? Auch sie war wohl eine alte Seele, die die Weiblichkeit der Schöpfung verkörperte, sonst wäre sie nie die Frau von Artus geworden. Denn der hatte zuvor jede Menge Auswahl gehabt. Lancelot muss diesem weiblichen Aspekt sehr nahe gekommen sein, sonst hätte er sich nicht ständig bei der Königin aufgehalten. Erklären könnte dieses Verhalten seine Herkunft, war er doch zum Teil noch Abkömmling des Alten Volkes mit vielen lemurischen Anteilen. Lancelot, Pfeil der Elfen oder einfach Elfenpfeil.

Verlassen wir die Sage um König Artus und kehren zurück zum Heiligen Gral, der durch-aus als Symbol des weiblichen Aspektes der Schöpfung angesehen werden könnte. Und ich nehme an, dass es auch so ist, sonst würden wir (Männer) nicht ständig danach suchen. Haben Sie übrigens gemerkt, dass sich in den Überlieferungen nur die Männer auf die Suche gemacht haben? Wenn ich etwas verloren habe, will ich es wieder finden und wenn es etwas wertvolles war, dann suche ich so lange, bis ich es finde.

Es ist jedoch nicht ganz einfach, etwas zu finden, was nicht gegenständlich ist, eine Eigenschaft oder eine Energieform. Wie finde ich den weiblichen Aspekt in mir, wenn ich nicht weiß, wie der aussieht oder wie sich der anfühlt? Wie finde ich die Göttlichkeit in mir ohne zu wissen, wie sich Göttlichkeit zeigt?

Jesus ist deswegen in die Materie gegangen, damit er für uns begreifbar wurde. Ich könnte auch sagen, damit Jesus für uns "greifbar" wurde. Maria Magdalena ist genauso als Mensch gekommen, weil wir die Weiblichkeit als solche oder als Gral, nicht begreifen konnten. Und so wurde auch die weibliche Seite der Schöpfung zur Person.

Leonardo Da Vinci als einer der größten Künstler überhaupt und als Eingeweihter, der er zweifellos war, hat uns einen sehr anschaulichen "Beweis" mit einem seiner berühm-testen Bilder geliefert. Es handelt sich um das "Letzte Abendmahl" von Jesus mit seinen Jüngern, bei dem er gesagt haben soll, dass einer unter ihnen ist, der ihn verraten wird. Doch mit dem bild hat es mehr auf sich als nur das, was wir oberflächlich sehen. Wie viele alte Maler hat auch er in seine Bilder symbolhaftes hineingemalt, um zu zeigen, dass er mehr wusste und mehr Hintergründe kannte.

Mitte des letzten Jahrhunderts haben Italienische Behörden beschlossen, dieses Bild restaurieren und reinigen zu lassen. Ein Auftrag, der Folgen haben sollte, weil niemand mit dem Ergebnis der Restaurierung rechnen konnte. Doch gab es wirklich Folgen daraus? Anscheinend nicht, sonst wüsste die ganze Christliche Welt davon und so gut wie alle, die ich dazu befragt habe, hatten keine Kenntnis von dem, was ich jetzt erzähle.

Als die Schichten von Schmutz, die sich im Laufe von gut 500 Jahren auf dem Bild angesammelt hatten und als auch die versuchten früheren Restaurierungen beseitigt waren, kam das Bild von Leonardo wieder so zum Vorschein, wie er es gemalt hat:

An der rechten Seite von Jesus, also an der sog., bevorzugten Seite, sitzt nicht ein Mann, sondern eine Frau. Bis zur Reinigung des Bildes wurde diese Person als Mann angesehen und es soll Johannes, der Lieblingsjünger von Jesus gewesen sein. Alleine die Tatsache, dass Jesus, der Messias, einen "Lieblingsjünger" gehabt haben soll, spricht nicht gerade für die Überlieferung des Neuen Testamentes.

Die meisten Darstellungen dieses Bildes sind vor 1950 aufgenommen und so "übersehen" wir ganz einfach das, was sich als neu herausgestellt hat. Und wir sehen in der Person rechts von Jesus immer noch Johannes, wie wir es ursprünglich gelernt haben. In seinem Buch "The Da Vinci Code" schreibt Dan Brown an dieser Stelle: "Die Frau an der Seite von Jesus (auf diesem Bild) ist jung und hat ein unschuldiges und zurückhaltendes Aussehen, schöne rote Haare und ihre Hände hält sie gefaltet." Und der nächste Satz lautet: "Ist das die Frau, die die Kirche das Fürchten lehren könnte?"

Bei dieser Person handelt es sich - nach Da Vinci und anderen Überlieferungen - um niemand anderen als Maria Magdalena. Und mit etwas Phantasie könnte man die beiden zentralen Personen durchaus als Paar betrachten. Wenn man näher an das Bild heran geht, erkennt man, dass Jesus in eine rote Robe und einen blauen Umhang gekleidet ist. Maria Magdalena spiegelt ihn mit einer blauen Robe und einem roten Umhang. Mann - Frau oder Yin - Yang?

An ihren Hüften scheinen sie wie verbunden zu sein, doch ihre Körper lehnen sich nach links und rechts auseinander und dadurch entsteht genau im Fokus des Bildes die Form eines "V." Es ist genau dieses Symbol, dieses "V," welches für die Weiblichkeit, den Gral oder den Schoß gedeutet wird. Doch nicht genug. Mitten im Tisch findet man den Buchstaben "M" eingraviert, doch kann niemand genau sagen, wer oder was damit gemeint sein soll.

Das mit dem "M" konnte ich nicht selbst überprüfen, weil ich nirgends eine ent- sprechende Vergrößerung des Bildes finden konnte, auf der das "M" zu sehen ist. Es könnte z.B. Matriarchat bedeuten oder einen Hinweis auf Maria Magdalena geben. Es könnte alles Mögliche gewesen sein und Leonardo da Vinci wird wohl seinen Grund gehabt haben, das "M" zu malen. Vielleicht findet sich ja noch eine Interpretation dafür.

Das einzige Fresco, das Leonardo da Vinci gemalt haben soll, ist ca 9 Meter lang und über 4 Meter hoch. So soll es bis Mitte des letzten Jahrhunderts ausgesehen haben und Augenzeugen berichten, dass kaum noch etwas zu erkennen war.


Nach der Restaurierung

Die Restaurierung soll so gut ausgefallen sein, dass sogar jemand, der von der ganzen Interpretation nichts weiß, die Person rechts von Jesus eher als Frau ansehen würde denn als Mann. Auch das kann man alles in dem Buch von Dan Brown nachlesen, doch es handelt sich dabei nicht um seine Erfindung, da diese Interpretationen wesentlich älter sind als sein Buch.

Dieser Bildausschnitt zeigt deutlich die Haltung von Jesus und Maria Magdalena, wie sie oben beschrieben ist, ihre "spiegelbildliche" Kleidung und mit ihren langen Haaren ist sie eher eine Frau als Johannes.

Wir leben in einem Zeitabschnitt neuer Energien. Wenn ich durch das Internet blättere, finde ich zahllose Seiten darüber, wie und auf welche Weise sich diese Energien zeigen oder wie sie sich bemerkbar machen. In der Tat ist es so, dass selbst Menschen, die sich mit neuen Energien noch nie abgegeben haben, ja nicht einmal wissen, was damit gemeint ist, "irgend etwas" spüren. "Irgendetwas," was sich von früheren Jahren grundlegend unterscheidet. Es ist auch nicht nur eine neue Energie alleine, es sind zahlreiche und sie kommen geballt auf uns zu, ohne dass wir uns ihnen entziehen können. Unter diesen Energien ist die Weibliche Energie eine der stärksten, die Aspekte von Mitfühlen, Ernähren, Erhalten, aber auch von Schönheit, Gefühl oder Intuition. Jahrtausende lang wurden diese Kräfte verleugnet, versteckt oder, was noch viel extremer ist, sie wurden gefürchtet. Frauen in Führungspositionen, Frauen in der Kirche oder in der Politik gibt es noch nicht lange, wenn man von wenigen Ausnahmen absieht. Eleonore von Aquitanien z.B., Elisabeth I., Maria Theresia und einige mehr in den letzten Jahrhunderten.

Auch wenn sie geachtet waren, waren sie doch von den Herrschern, die gleichzeitig mit ihnen regierten, eher gefürchtet als geliebt. Und die Herrscher hatten guten Grund dafür, denn diese Frauen regierten mit Verstand, Intelligenz und Gefühl.

Heute gibt es sehr viel mehr Frauen in Führungspositionen, auch wenn in einem großen Teil unserer Erde die Frau immer noch gefürchtet, immer noch weggeschlossen und immer noch verhüllt wird. Wer hat Angst vor der Schönheit, wer fürchtet sich davor, an Macht zu verlieren, wenn Frauen ihre Weiblichkeit, ihre Schönheit und ihre Weisheit zeigen? Doch lange wird auch dieser Zustand nicht mehr dauern. Es sind die Kinder, die das verändern werden, nicht die älteren Generationen, von denen die meisten am liebsten alles so belassen wollen wie es war. Und es sind die Kinder, die weltweit geboren werden und nicht nur in verschiedenen Teilen unserer Erde und die diese Unterschiede nicht mehr machen.

Die Energien sind im Kommen, doch bis sie installiert sind, wird sich die Erde wohl noch einige Male schütteln und heftige Reaktionen zeigen. Denn diese Energien kommen aus der Erde, nicht aus dem Kosmos und der Geburtsvorgang dieser Energien wird nicht einfach. Wer damit umzugehen weiß, kann sich darauf einstellen und mit den neuen Frequenzen umgehen und für die wird der Wandel etwas leichter sein.

Schließen will ich mit den Worten von Drunvalo: "OK, Mutter, jetzt bist Du an der Reihe. Übernimm Du die Führung, denn wir glauben an Dich. Und Gott möge Deine reine weibliche Weisheit segnen."

 
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© 2003-04 Hanjo Grüßner