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Gemeinschaft der Liebe
Lektion 16

Indem wir nun fast am Ende des ersten Teiles dieses Kurses stehen, machen wir eine einfache Zusammenfassung jeder vorhergehenden Lektion:

Sehen, wie Gott sieht. Fühlen, wie Gott fühlt. Wissen, was Gott weiß. Der Geliebte sieht nur den Geliebten.

Diese vier Sätze sind wie eine Art chemische Formel, die das Festhalten des Egos an Deinen Geist durchschneidet und „Wahrheits-Symbole“ verwendet, welche die Illusion ersetzen. Doch warum sind es nur Symbole der Wahrheit und nicht die Wahrheit selbst? Bezugnehmend auf den Kurs in Wundern sind Worte Symbole von Symbolen und dadurch von der Wahrheit doppelt entfernt. Niemals können sie also direkt zu einem tiefen Wissen führen, doch sie können darauf hinweisen, indem sie den Weg erkennen lassen, der zum Licht führt. Dieses Mantra ist dafür geeignet, eine bestimmte Denkweise zu reflektieren, wie eine Art geistige Sprache, die leicht vom göttlichen Geist gedeutet werden kann. Es mag zwar nicht die Wahrheit sein, doch die Erfahrung, die sie andeutet, führt direkt zu ihr.

Unsere Vorfahren haben erkannt, dass das Gebet eine konkrete Wissenschaft ist und sie haben in Tausenden von Jahren diese Technik perfektioniert. Heutzutage ist für uns das Gebete fast wie eine Art „Mentales Gesuch.“ Wir erkennen, dass wir das nicht haben, was wir uns wünschen und dann gebrauchen wir unseren Geist oder unseren Intellekt, um zu erbitten, dass es uns gegeben wird. Die Ältesten haben den Verstand lediglich als einen Teil des gesamten Gebet-Vorgangs erkannt, mehr wie ein Steuerrad oder eine Vorrichtung, die die Richtung anzeigt. Ohne die weiteren Elemente, besonders ohne die Emotion, ist das Gebet oder das Mantra kraftlos.

Die Formel der Ältesten lautete: Der Gedanke plus die Emotion ist gleich Gefühl oder Gebet.

Folgt man den Auslegungen von Gregg Braden, unterscheidet diese Wissenschaft zwischen Emotion und Gefühl. Im Falle unserer Auslegung jedoch gebrauchen wir das mehr sinnverwandt. Das Ziel des Mantras, das wir die letzten zwei Wochen verwendet haben ist, die Gedanken Gottes mit den Emotionen Gottes zu verbinden, um dadurch die Erfahrung von Gott anzuregen. Von Anfang an war es das Ziel des Kurses, das Denken und Fühlen des Egos loszulassen, um sich daran zu erinnern, wie Gott alles sieht. Wir nennen das den „ursprünglichen Geist,“ weil er auf die Grundlage unseres Denkens und unseres emotionalen Musters hinweist oder auf die Art und Weise, wie wir glauben zu denken oder zu fühlen. Indem wir uns jedoch für die Illusion der Wahrheit entschieden haben, haben wir uns auch eine Sichtweise angeeignet, die alles aus dem „Verstand des Egos“ sieht.

Der „Ursprüngliche Geist“ erkennt die Wahrheit, wie sie ist, während der „Ego-Geist“ so sieht, wie es nicht ist.

Das Ziel unseres Mantras also ist es, das Schwingungsmuster des „Ursprünglichen Geistes“ wieder herzustellen. Das gelingt mit einer Sprache, die die Seele versteht und nicht mit einer Ausdrucksweise, welche die Intention verwirrt, nämlich die Sprache des Egos. Lasst uns also einen Moment lang jede Zeile des Mantras betrachten, damit wir verstehen, wie es zu dieser „Seelen-Sprache“ passt.

„Sehen, wie Gott sieht.“ Diese Zeile beschäftigt sich mit dem Element Gedanke oder mit dem Verwenden des Intellektes. Mit dem Wort „sehen“ weisen wir auf die tatsächliche Fähigkeit des Erkennens hin, also das physische Sehen. Das Ego hat uns gelehrt, das zu sehen, was gar nicht da ist (Müdigkeit, Verletzlichkeit, Angriff oder Konflikt, Trennung usw.)

Die Sichtweise Gottes soll uns ermutigen, die Wirklichkeit zu erkennen. Gott sieht ganz einfach alles heil und ganz. Nichts ist getrennt von dem, was alles umschließt und das, was alldurchdringend ist, ist auch perfekt. Das ist die Grundlage des „Ursprünglichen Geistes.“ “Sehen, wie Gott sieht“ heißt: „Denken, wie Gott denkt“ bzw. den Verstand dahin zu bringen, die Wahrheit zu erkennen.

„Fühlen, wie Gott fühlt“ Diese Zeile beschäftigt sich mit dem Element Emotion. Nur wenn wir unsere Gedanken mit dem Emotionalkörper verbinden, haben beide die Kraft, die zum kreieren benötigt wird. Nun stellt sich die Frage: „Was fühlt den Gott?“ Gott fühlt nur die Heiligkeit (heil sein), ist die Antwort darauf. Schließe einen Moment lang die Augen und stelle Dir Deine heiligste Erfahrung vor, die Du hattest oder auch die heiligste Person, von der Du jemals gehört hast. Versuche ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich Heiligkeit „anfühlt.“ Was macht es mit Dir? Versuche zu verstehen, dass Gott alles so fühlt, jedes Teilchen der Schöpfung, unabhängig davon, wie es aussieht oder wirkt. Mit anderen Worten: der Geist Gottes sieht die Wirklichkeit, die Wahrheit, hinter all diesen Dingen. Wenn es Dir gelingt, das Gleiche zu tun, die Heiligkeit (heil sein) überall wahrzunehmen, fühlst Du wie Gott.

„Wissen, was Gott weiß“ Wir haben in diesem Kurs jede Menge über Vertrauen und Aufgeben gesprochen und wenn wir diese beiden Erfahrungen kombinieren, gelangen wir zur Dankbarkeit. Das Gleiche gilt auch für dieses Mantra. Denken wir, wie Gott denkt und haben wir die gleiche Emotion wie Gott, verbinden wir das zu dem, was wir als „Göttliches Wissen“ bezeichnen. Hier allerdings betreten wir unbekanntes Gelände, weil Gottes Wissen nicht erklärt, sondern nur erfahren werden kann. Auch wenn wir mit unserem Intellekt dem sehr nahe kommen, können wir es niemals in seiner Gänze verstehen.

„Die Geliebte Gemeinschaft sieht nur den Geliebten“ Gott sieht nur Gott. Liebe kennt nur Liebe. Perfektion erkennt nur Perfektion und Gnade nur Gnade. Was könnte mehr über die Erfahrung Gottes gesagt werden außer dem, dass diese gleiche Erfahrung auf Dich wartet und zwar jetzt. Das ist das Ziel nicht nur dieses Kurses, sondern das Ziel des Lebens. Das Leben wird dich zu weiterem Leben führen, nicht zum Tod. Nur das Ego kennt den Tod, weil es enttäuscht ist von dem, was es nicht versteht und deshalb nach einem Ausweg sucht. Doch der Wahrheit kann man nicht entrinnen, nur der reinen Vorstellung von dem, „was ist.“

Übe mit dem Mantra so oft Du kannst. Lass es jedoch nicht zum Fokus Deiner Meditation werden, sondern integriere es in Dein Leben. Wie wir schon oft gesagt haben, ist das der Schlüssel, den Du brauchst. Mache nichts komplizierter als es schon ist, weil es die Wahrheit nur noch schwieriger macht. Diese nämlich ist sehr einfach, ist sie doch der Geist und der Gedanke Gottes. So sollst auch Du denken. Es ist die Zeit, in der Du Dich daran erinnerst, wie Du mit ihrer Hilfe Frieden erschafft kannst.

Dein dankbarer Bruder
James F. Twyman

 
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