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Till Abele
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Gemeinschaft der Liebe
Lektion 13
Die Anwesenheit Gottes üben

Wir haben zweidrittel des Kurses erreicht. In den letzten drei Monaten haben wir die WAHRHEIT davon, wer Du wirklich bist aus vielen verschiedenen Blickwinkeln untersucht. Wir begannen damit unserem Fokus zu erlauben sich von der Hauptbeschäftigung unseres Egos mit dem „selbst“ fortzubewegen, um sich in der Vorstellung des „Selbst“ das keine Grenzen kennt aufzulösen. Unsere Übung richtete sich dann darauf, die Beweggründe und Leidenschaften der urspruenglichen Geliebten Gemeinschaft von vor fast zweitausend Jahren zu untersuchen. Viel davon handelte vom sich Öffnen für den wahren Lehrer der Gemeinschaft – dem HEILIGEN GEIST und wir haben auch gelernt, dass wir kein Werkzeug dieser Anmut werden können, solange wir nicht unsere Herzen der wahren Inspiration der Gemeinschaft öffnen – der Gesegneten Mutter. Diese beiden sind so verbunden, dass sie fast zusammen betrachtet werden müssen, nicht einzeln. Und das Band das sie verbindet, was die Abgesandten „den ultimativen spirituellen Prozess“ nannten, sind drei einfach Worte: Hingabe, Vertrauen und Dankbarkeit.

Hingabe ist der Beginn des spirituellen Prozesses. Kein Fortschritt kann erfolgen bis wir mit offenen freudvollen Herzen erkennen, das wir Hilfe brauchen um die Irrtuemer des Egos aufzuheben. Wir können es nicht allein schaffen, es ist unmöglich, obwohl wir es auf viele Weise zu vielen Zeiten versucht haben. Wir müssen wie Kleine Kinder werden, so wie Jesus sagte, darum bitten, alles gezeigt zu bekommen, jeden Schritt, jeder Atemzug eine offene und andaechtige Anfrage um Göttliche Führung. Nur dann finden wir uns auf das Zentrum unseres Herzen zuzubewegen; das zu Hause, das wir nie verlassen haben. Nur dann, wenn wir begreifen, dass wir nichts wissen, wird wahre Weisheit unsere Seelen durchfluten, und uns die eigentliche Natur der Schöpfung an sich offenbaren.

Lass uns hier einen Moment innehalten. Wir haben zuvor gesagt, dass das Gedankensystem des Ego’s, der Wahrheit direkt entgegengesetzt ist. Die Idee, dass „Du nichts weißt“, wird als Schwäche und als Versagen vom Ego interpretiert. Die Grundlage des Ego’s ist: „Du weißt alles was es zu wissen gibt und es hat Dir alles gegeben was Du brauchst.“ Doch liegt das Ego mit dieser Annahme richtig, oder täuscht es sich hier, so wie in Allem? Hat das Ego Dir je etwas gegeben was Du „wirklich“ wolltest? Kann es Dir ein Gefuehl von Freude versprechen, das niemals vergeht oder eine Erfahrung von Frieden, der keinen Gegensatz kennt? Das Ego gibt nur um wegzunehmen, und bringt Dich der Freude die Du ersehnst näher, doch niemals zu nahe. Es identifiziert sich mehr mit dem Schatten als mit dem Licht und es verspricht das ein Schatten wirklicher ist als die Wirklichkeit an sich. Und Du hast dies geglaubt, bis jetzt.

Sobald Du akzeptiert hast, das Du „nichts weißt“, kann Dir die „Wirklichkeit“ von dem Einen gezeigt werden der weiß. Dies ist die Rolle des Heiligen Geistes, die Brücke zwischen Wirklichkeit und Illusion und Du wirst auf seine Göttliche Führung durch die Erfahrung von Vertrauen zugreifen. Der Heilige Geist wartet immer darauf, uns die Wahrheit zu zeigen, doch er kann nicht, solange wir nicht die Version der Dinge des Ego’s aufgeben. Wir haben all unser Vertrauen ins Ego gelegt, doch nun sind wir aufgerufen unser Vertrauen in eine andere Quelle zu legen, Einer die unser Vertrauen Wert ist. Dies ist oft ein sehr schwieriger Prozess denn es erfordert unser Versagen zuzugeben. Doch es ist kein wahres Versagen, sondern ein Entlassen ins Licht unsers Wahren Selbst. Es ist einfach das Versagen eines Gedankensystems das niemals existiert hat, nicht einmal für einen Augenblick. Wenn wir das Versagen akzeptieren, dann ist die Wahrheit unserem offenen Verstand offenbart. Dies ist das Resultat von Göttlichem Vertrauen.

Wir haben viele Wochen mit Hingabe und Vertrauen verbracht. Du hast auch das wahre Ziel dieses Prozesses erkannt: zu „Sehen wie Gott Sieht“. Dies ist ein sich immer mehr vertiefender Prozess, ein vertikaler Aufstieg in die Erfahrung der Heiligkeiten Deines Wesentlichen Selbst. Es gibt eine endgueltige Erfahrung die Hingabe und Vertrauen auslöst und aktiviert. Es ist die endgueltige Zutat, die wir nun hinzufügen: DANKBARKEIT! Lass mich einige Zeilen aus „Abgesandte des Lichts“ wiederholen in Bezug auf dieses erstaunliche Erlebniss.

„Es gibt eine endgueltige Richtlinie die ich Dir mitgeben möchte: Dankbarkeit. Dankbarkeit ist für Dein Erwachen, was Plutonium für einen nuklearen Flugkörper ist. Sie ist der Funke, der die versteckten Quellen von Energie und Licht anzündet und Dich auf ganz neue Ebenen von Freude und Frieden erhebt. Du hast soviel, wofür Du dankbar sein kannst. Du hast Dich einem tieferen Wissen und Weg hingegeben, Du hast Dein Vertrauen in diese neue Vision von Leben gelegt und Du bist dankbar für die unglaublichen neuen Perspektiven, die diese Dir gezeigt haben. Deine Dankbarkeit wird Dein Herz wie einen Ballon füllen, die Dich über die alten Gedankenmuster erheben, die Dich an die Erde gebunden hielten. Es ist eine natürliche Erfahrung, die den Anfang Deines Eintritts in völlig neue Dimensionen des Lichts kennzeichnet. Ich kann die Kraft und Bedeutung dieser endgueltigen Richtlinie nicht überschätzen.“

In den nächsten Wochen werden wir auf sehr tiefe Weise in diese Erfahrung eintreten. Und so wie Hingabe und Vertrauen davon handelten zu „sehen wie Gott sieht“, fuehrt uns die Erfahrung von Dankbarkeit dazu, „die Anwesenheit Gottes zu ueben“. Du wirst im Verlauf unseres Lernprogramms, dieser „un-geheimnisvollen Schule“ sehen, wie diese beiden Übungen, dies in ein einziges Tuch verweben.

Das „Ueben der Anwesenheit Gottes“ ist der Höhepunkt von Hingabe und Vertrauen, auch bekannt als Dankbarkeit. Du hast Dein tägliches Leben genutzt, um die wöchentlichen Lektionen zu ueben und Du hast gelernt „zu sehen wie Gott sieht“. Die nächste Ebene Deines Uebens wird sein „zu fühlen wie Gott fühlt“. Die Anwesenheit Gottes ist immer mit Dir, das Gefühl von vollkommenem Frieden den Du fühlst, wenn Du ruhig bist, oder die überwältigende Dankbarkeit die Du spürst wenn Dein Bewusstsein das Gedankensystem des Ego’s durchbricht und in die Pracht der Wirklichkeit gelangt. Das Sehen allein wird die Reise nicht vervollständigen. Nun musst Du lernen, zu fühlen, dass die Reise bereits vollständig ist, dass Du niemals Dein wahres zu Hause verlassen hast und dass Du immer noch vollkommen bist, so wie Gott Dich geschaffen hast. Als Gefühl, sobald wir das erreicht haben, werden wir in den nächsten paar Wochen zusammen stehen und beobachten wie die alte Welt verschwindet.

Übung:
Während der kommenden Woche bitte ich Dich, mindesten zwei zehn bis fünfzehn Minutenabschnitte aus Deinem Alltag abzuzweigen, um die folgende Meditation zu üben. Das Ziel dieser Meditation ist es, Dir zu helfen die Anwesenheit Gottes in Deiner Seele zu „fühlen“ und Deine Erfahrung von Wahrheit zu vertiefen. Denke daran, der Effekt den diese Übung auf Dein Leben hat wird durch die Menge an Energie und Bedeutung bestimmt, die Du ihr gibst. Wähle zwei Zeiten, die einfach für Dich einzuhalten sind. Vielleicht wählst Du 10 Minuten am Morgen wenn Du aufwachst, und 10 Minuten am Abend. Welche Zeit Du wählst, versuche sie zur Gewohnheit zu machen, so gut es geht. In den nächsten Wochen werden wir versuchen, durch ein Reihe von verschiedenen Meditationen dieses Fühlen zu vertiefen, es wird also sehr hilfreich sein, von Anfang an eine regelmäßige Zeit festzulegen.

Begib Dich in eine bequeme Sitzhaltung und verbringe etwa eine Minute damit, tief zu atmen und Deinen Geist zu freizumachen. Wenn Du bereit bist diese Worte in Deinem Kopf zu sagen, waehrend Du einatmest: „Lobe den Geliebten für mein Leben.“

Nun waehrend Du ausatmest sage diese Worte im Kopf: „Genauso wie es jetzt ist.“

Fahre fort tief zu atmen und „fühle“ diese Worte. Nimm einige tiefe Atemzüge und erlaube Deiner Seele, das Lob und die Dankbarkeit, die durch dieses Gebet erweckt werden, zu fühlen. Stelle Dir vor, dass Du ein Fahrrad fährst und nach dem Du fünf oder sechsmal in die Pedale getreten hast, lässt Du das Fahrrad rollen. Das ist das gleiche Erleben, dass Du in diesem Gebet suchen solltest. Sage Dir diese Worte, waehrend Du tief atmest und dann „rolle“ in das Gefühl hinter diesem Gebet. Lasse 15 oder 20 Sekunden verstreichen, bevor Du das Gebet wiederholst. Wiederhole diesen Prozess für die gesamte Zeit, die Du zur Verfügung gestellt hast. Du wirst zu fühlen beginnen, dass Du in eine sehr tiefe Meditation eintrittst und je mehr Du Dir erlaubst die Worte, die Du sprichst zu „fühlen“, desto tiefer wirst Du gehen. Ordentlich ausgeführt, wird Dich dies zu einem Brunnen in Deiner Seele führen und wenn Du Deinem Verstand erlaubst in diesen Brunnen hinabzusteigen, wirst Du beginnen die unermessliche Dankbarkeit, die das Ziel dieser Übung ist, zu erfahren.

Dies ist eine bedeutungsvolle Erfahrung die aus der Linie des heiligen Johannes stammt und durch die Ishaya Mönche ausgedrückt wurde, einem anderen Zweig unserer Gemeinschaft, der seine Lehren direkt vom Einfluss des heiligen Johannes im Himalaja zieht. Ich bin sehr dankbar für die Weise, auf die diese Gemeinschaft geholfen hat, viele dieser alten Lehren in den Vordergrund unseres Bewusstseins zu bringen, in dieser entscheidenden Zeit. Ich denke, dass es auch sehr wichtig ist, für jeden in der Geliebten Gemeinschaft, sich der anderen Gruppen die ihre Inspiration aus der selben Quelle ziehen, bewusst zu sein.

„Ich spreche nicht aus mir allein, sondern nur von den Dingen die mir gezeigt wurden.“

In Frieden
Dein Bruder,
James Twyman

 
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