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Till Abele
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Unsere Erde

Gemeinschaft der Liebe
Lektion 11

Wir haben schon einige Male darüber gesprochen, wie wichtig es ist, unsere Sichtweise zu verändern. Es handelt sich dabei nicht um die Funktion unserer physischen Augen, denn die sehen nur, was ihnen der Verstand gestattet. Wir sprechen von einer tieferen Sichtweise, die Art, Heiligkeit statt Sünde wahrzunehmen, ein liebevolles Reichen der Hand anstatt eines Angriffes. Mit anderen Worten: wir werden dazu aufgefordert, die Sichtweise Gottes anzunehmen anstatt der Sichtweise unseres Egos. Lernen wir zu sehen, wie Gott sieht, vergeht jede Illusion. Wir werden uns an die Wahrheit in uns erinnern und diese Wahrheit breitet sich durch unseren Geist aus, um die ganze Welt zu heilen.

Dies war schon immer die Aufgabe der Jünger, der Gemeinschaft der geliebten Schüler, weil sie ganz einfach die einzige Wahre Lektion ist, die der heilige Geist lehrt. Wir haben bereits erfahren, dass jedes Mitglied der Gemeinschaft die Erfahrung des Geliebten gesucht hat, um selbst zum Geliebten zu werden und das ist etwas, was von einem irdischen Lehrer nicht unterrichtet werden kann. Es handelt sich dabei um eine Erfahrung, die nur von jenem vermittelt werden kann, der die Wahrheit in uns nicht vergessen hat. Von einem, der nicht von den Illusionen getäuscht wird, die von Furcht bestimmt sind. Dieser Eine bildet die Brücke zwischen Himmel und Erde oder zwischen der Wahrheit und der Illusion. Diesen einen kennen wir als den Paracleten, den Fürsprecher bzw. den Heiligen Geist. Die Lehre ist, um zum Geliebten zu werden, muss man diesen überall wahrnehmen. Dieser eine Satz weist die Richtung. Lerne dies, und das Tor der Ewigkeit öffnet sich vor dir.

Die Lektion dieser Woche ist sehr einfach, weil das Ziel selbst sehr einfach ist. Wir haben versucht zu verkomplizieren, wo keine Komplikation erforderlich ist. Unser Ziel ist zu entdecken, dass wir immer schon heil waren, dass uns immer vergeben wurde und dass wir immer schon erleuchtet waren. So, wie es im "Kurs in Wundern" steht: "Für jedes Problem gibt es eine Lösung!" Das Problem ist, dass Du denkst, Du bist getrennt von Gott. Die Lösung ist, dass Du Dich irrst. Das bedeutet nichts anderes, als dass das Problem und die Lösung dafür in Dir selbst liegt. Sie kann nicht ausserhalb von Dir liegen, weil das Trennung bedeutet. Es ist nicht so. Die Lösung kann nicht in irgend jemandem sein, weil das bedeutet, dass Du aus Dir selbst keine Erlösung erzielen kannst. Doch Du kannst es. Erkenne das und Du wirst Dich in Deinem Zuhause wieder finden, das Du niemals verlassen hast, sicher gehalten von Armen, die Dich nie aufgegeben haben, auch nicht für den kleinsten Augenblick.

Manche von euch haben sich gefragt, ob es so wichtig ist, einen erleuchteten Meister zu haben, der einen zur Wahrheit führt. Wie Du Dir vorstellen kannst, glaube ich das nicht einmal. Tatsächlich ist der Glaube daran, einen Meister zu brauchen, um erleuchtet zu werden, eine der elementarsten Blockaden zum Erkennen, dass Du erleuchtet bist und zwar schon jetzt. Lass uns einen Moment bei dieser Frage verweilen, weil sie von so großer Bedeutung ist.

Erinnere: ein Problem, eine Lösung. Du glaubst, getrennt von Gott zu sein und das ist das eigentliche Problem, das Du hast. Es scheint nur, dass es mehrere gibt. Wo liegt die Lösung? Ganz einfach hier: Die Erkenntnis, dass eine Trennung von Gott unmöglich ist.

Die Frage, die daraus folgert, ist: was für eine Rolle spielt ein Lehrer oder Meister in dieser Beziehung? Gibt er Dir etwas, was Du noch nicht hast? Oder verfügt ein Meister über eine besondere Energie, die Dir hilf, Dich der Wahrheit zu erinnern? Auf beide Fragen lautet die Antwort: nein! Ein Meister hat nicht, was nicht schon in Dir enthalten ist. Wenn Du der Meinung bist, dass Du den "Input" eines erleuchteten Meisters nötig hast, stehst Du vor einem großen Problem. Warum? Ganz einfach deshalb, weil diese Idee unterstellt, dass das Problem und seine Lösung nicht in Dir ist. Beide sind irgendwo draussen, irgend wo dort, wo ein Meister hingehen kann, doch nicht Du. Es ist ganz klar, dass diese Vorstellung das Problem der Trennung nicht löst, sondern verschleiert.

Die Aufgabe von jedem Lehrer oder Meister ist die, dir die Wahrheit, die in Dir liegt, jetzt zu spiegeln. Niemand, der die Wahrheit in sich entdeckt hat, wird niemanden verändern wollen. Alles, was sie tun, ist die Wahrheit zu verbreiten, nicht mehr und nicht weniger und in dieser Hinsicht sind sie ein unbezahlbarer Segen. Ein Meister hat gelernt, wie Gott zu sehen und er wird diese Sichtweise ausstrahlen. Wir haben schon gesagt, dass Gott alle Dinge gleich sieht, heilig jenseits aller Imagination. Ein Meister kennt die Wahrheit und macht keinen Unterschied. Alle, die behaupten, ein Meiser zu sein und die behaupten, dass Du sie nötig hast, um zur Erleuchtung zu kommen, unterliegen einer Täuschung. Nichts anderes, als Dir die Gnade Gottes zu erhalten, brauchst Du und Du hast sie immer schon gehabt. Und weil das Problem und seine Lösung beide in Dir sind, musst Du sie nur unterscheiden können. Dann stellst Du fest, dass Du der Meister bist.

Kannst Du erkennen, was wir hier tun? Wir haben diese Lektion damit begonnen, indem wir sagten, dass es Deine einzige Aufgabe ist zu sehen, wie Gott sieht. Und der Einzige, der Dir das zeigen kann, ist der Heilige Geist. Tust Du das und wenn Du das vollkommen begriffen hast, wirst Du nie mehr im Außen suchen, weil Du feststellst, dass nichts außerhalb von Dir ist. Andererseits wirst Du niemandem zur Erleuchtung helfen wollen, weil du erkennst, dass erleuchtet sein der einzig wahre Lebensstatus ist.

Ist ein Meister in der Lage, den Prozess des Erwachens zu beschleunigen? Ja, vielleicht. Sieh es einmal so: der Aufgabenbereich eines Meisters, der gleichzeitig auch Dein Aufgaben-beriech ist, ist der, Gott zu sehen, wie Gott sieht. Oder mit anderen Worten: Die Wahrheit in allen zu erkennen. Wenn Du dann einen Meister hat, der das so sieht, hast Du die Wahl:

  1. Schließe Dich seiner Sichtweise an oder sei gewillt, so zu sehen, wie er sieht.
  2. Du widersetzt Dich seiner Sichtweise und bleibst bei Deiner Illusion der Schwäche.

Es liegt also an Dir, diese Sichtweise anzunehmen, die Dich transformiert, nicht den Meister. Ohne Deine Zustimmung kann der Meister nichts machen. Das Geschenk, dass er Dir gibt, ist, dass er Dich nicht beurteilt und sich von der Illusion Deiner selbst nicht täuschen lässt. Und es ist Deine Entscheidung, ob du dieses schöne Geschenk annimmst oder nicht. Akzeptierst Du des Meisters Ansicht von Deiner Heiligkeit, wenn Du diese eher annimmst als Deine Schuld, hat es gefunkt. Die Wahrheit in Dir wird lebendig, und zwar nur, weil Du begonnen hast, Dich daran zu erinnern, wie sehr Gott Dich liebt. Es ist das Einfachste von der Welt und das ist das wirkliche Geschenk, dass ein Meister Dir machen kann.

Doch merke: so sollte es jeden Moment und jeden Tag sein. Warte nicht darauf, dass sich etwas in Dir verändert. Du brauchst nichts zu verändern, nur die Wahrheit "starten," die jenseits der Veränderung ist. Du bist schon erleuchtet. Atme das in Deine Lungen. Betrachte es eine Weile lang als Wahrheit. Du triffst ja ständig etwas dumme Entscheidungen. Das ändert sich nicht genauso wenig wie Deine Heiligkeit. Das liegt jenseits der Veränderung dessen, was du tust. Lass alle diese Definitionen los und überlasse Dich der Entspannung in der Wahrheit.

Die Lektion dieser Woche ist die Fortsetzung dessen, was wir letzte Woche begonnen haben. Üben ist hier essentiell, denn Du musst nun Deine Sichtweise von allem verändern. Die Heiligkeit in Dir erkennst Du nicht, bevor Du sie nicht in allen wahrnimmst. Lerne, hinter ihre Auffassung von getrennt sein zu sehen und Du wirst Deine eigene durchschauen. Sieh jeden, der Dir diese Woche begegnet, an und segne ihn, denn er ist tatsächlich heilig. Der Erlöser steht immer vor Dir, jeden Moment. Übe also diese Sichtweise und die Wahrheit wird Deine sein.

In Frieden, James Twyman

Hier noch eine Botschaft von Fr. John nach seiner Rückkehr vor einiger Zeit aus Brasilien.
Ich sprach mit ihm über die Rolle der Familie, die wir gebildet haben:

"Der geliebte Johannes war das Herz der Jünger Jesu. Wir als die Beloved Community" sind die "Herzgruppe" der Wiederkehr Christi. Dieser kommt jetzt. Johannes der Baptist und Johannes, der Jünger, sind wie die Wegbereiter für das erste Erscheinen und die anderen bereiten die zweite Wiederkehr vor. Im Zeitalter der Fische hat jemand wie Johannes der Baptist den Weg zum Christus durch Jesus vorbereitet. Im Zeitalter des Wassermannes ist es die Gruppe um Johannes den Geliebten, der diese Vorbereitung trifft. Wir als die Beloved Community sind dazu ausersehen, durch unser "Gruppenherz" den Weg für den Christus vorzubereiten.

 
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© 2003-04 Hanjo Grüßner