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Unsere Erde

Gemeinschaft der Liebe
Lektion 10

Die letzten drei Lektionen gingen um die innere Reise der Gesegneten Mutter, der Art und Weise, in der sie sich ihrer göttlichen Mission, das Licht Christi auf Erden zu verankern, hingibt. Im ersten und zweiten Jahrhundert, als die Gemeinschaft der Geliebten Jünger begann, ihre einzigartige Christologie zu erweitern, war die Mutter Jesu ihre größte Inspiration, das Vorbild, das sie die Geheimnisse der Transformation lehrte. Heute, da diese alte Gemeinschaft wieder hervorkommt, schauen wir wieder zur Mutter Jesu in der Art, wie sie alles Gott hingab, besonders das, was sie am meisten liebte - ihren Sohn. Der Christus wird durch jeden von uns geboren, und die Gemeinschaft, die vom Heiligen Johannes gegründet wurde, spielt eine wichtige Rolle, die einer Hebamme oder vielleicht die des Äquivalents der Rolle von Johannes dem Täufer. Wir verkünden die große Zeit des Erwachens und wir bemühen uns, dieses Licht selbst zu verkörpern. Der Christus ist jetzt durch uns geboren, und wir sind aufgerufen, das Licht des Göttlichen in eine Welt zu bringen, die den Tod über das Leben gewählt hat.

Wir wollen uns nun auf den zweiten Schritt konzentrieren, den die Boten den "Letzten Spirituellen Prozess" nennen - Vertrauen. Es ist klar, dass kein wirklicher Fortschritt gemacht werden kann, bevor wir nicht akzeptieren, dass unsere Wahrnehmung von der Welt, von uns selbst, von einander und besonders die von Gott, fehlerhaft ist. Das Ego sieht alles, wirklich alles, durch die Linse der Trennung. Dies ist das einzige Gesetz, dem es mit heiliger Hingabe gehorcht. Hingabe ist somit der erste Schritt, um den metallenen Griff des Egos zu lösen. Wir müssen gewillt sein zuzugeben, dass wir keine Antwort haben. Wir müssen alles, was wir für wirklich halten, loslassen, um die Wirklichkeit selbst gezeigt zu bekommen.

Aber ohne Vertrauen, den zweiten Schritt, sind wir verloren. Wir müssen nun vertrauen, dass, wenn wir keine Antwort haben, dort Einer sein muss, der sie hat. Es muss einen Weg aus dem Gefängnis der Wahrnehmung geben, wir können ihn jedoch nicht alleine finden. Wir haben es versucht und versagt. Es braucht eine neue Strategie, und Hingabe, Vertrauen und Dankbarkeit ist der Weg, der zu dem Zuhause führt, das wir nie verlassen haben.

Für die Geliebte Gemeinschaft ist der Heilige Geist der Lehrer, der uns ins Licht führt. Wir haben die Wichtigkeit dieses Göttlichen Aspektes bereits besprochen, aber seine Wichtigkeit verstärkt sich, während wir in die Erfahrung von Vertrauen gehen. Ebenso wie das Beispiel von Maria, die diesen heiligen Zustand ihr ganzes Leben lang demonstrierte, besonders ihr Vertrauen in den Heiligen Geist. Sie erlaubte dem Licht vollen Zugang, liess es in ihren Körper eindringen und Leben darin erschaffen. Dann vertraute sie weiterhin dem Kind, das aus dieser gesegneten Verbindung entstanden war, auch wenn es viele Momente gab, in denen ihr Glaube geprüft wurde. Die heilige Hochzeit, die zwischen Maria und dem Heiligen Geist stattfand, wird nun unser führendes Licht, das Leuchtfeuer, das in unser heiliges Herz führt.

Wenn wir einmal alles an das Eine, das den Pfad ins Licht kennt, hingegeben haben, müssen wir vertrauen, dass wir sicher in unser wahres Zuhause geleitet werden.

Wie oft in Deinem Leben hast Du jemandem vertraut, nur um am Ende enttäuscht zu werden? Wir alle haben gelernt, wählerisch zu sein, im Hinblick darauf, wie wir uns geben, eine Lektion, die wir aus Schmerz, nicht aus der Liebe gelernt haben. Liebe gibt ohne Erwartungen und vertraut der Wahrheit, die sich niemals verändert, jedoch von der Form verdeckt ist. Das Ego vertraut in das, was sich ständig verändert, und ist schnell darin, das Vertrauen zurückzuziehen, wenn sich eine Situation auf eine Art und Weise ändert, die seinen wahrgenommenen Interessen nicht dient.

Worum wir uns bemühen, ist eine Erfahrung von Vertrauen, die jenseits der Wahrnehmung des Egos liegt. Wenn wir es lernen, dem zu vertrauen, was sich nicht ändern kann, beginnen wir, die unveränderliche Wahrheit in uns selbst zu fühlen. Wir haben bereits gesagt, dass sich Gottes Bild von uns nie ändert, da Gott sieht, was wirklich ist, und das, was nicht wirklich ist, nicht beachtet. Wir sind aufgerufen, so zu sehen, wie Gott sieht, und die Heiligkeit wahrzunehmen, die Gott wahrnimmt. Dann werden wir "Göttliches Vertrauen" verstehen, und das wird uns zu der Wahrheit in uns führen.

Wenn wir eine andere Person ansehen, sehen wir jemanden, der getrennt von uns erscheint. Sie ha einen Körper, der sich vom unsrigen unterscheidet, und eine Persönlichkeit, die sie einzigartig erscheinen lässt. Und obwohl diese Verschiedenheiten erschaffen sind, sind wir aufgerufen, eine Frage zu stellen, die tiefer geht, tiefer als die Wahrnehmung des Egos. Die Frage ist: Gibt es eine Wirklichkeit unter der Oberfläche, die wichtiger als die Welt der Körper und Persönlichkeiten ist, so wichtig sogar, dass sie im Vergleich dazu unbedeutend ist? Sobald wir diese Frage beantwortet haben, fragen wir: Können wir dieser Wirklichkeit voll und ganz vertrauen und an sie glauben?

Die Antwort auf beide Fragen ist Ja!

Noch einmal, die Gemeinschaft der Geliebten Jünger widerstand dem Drang, eine Priesterschaft oder einen Vermittler zwischen sich und Gott anzunehmen. Sie suchten eine direkte Erfahrung, die gleiche Erfahrung, von der Maria zu mir sprach, als ich auf dem Flug war, über den ich "Das Geheimnis des Geliebten Jüngers" geschrieben habe. Sie sagte, dass dies die Zeit für uns sei, in die Erfahrung unserer Göttlichen Natur einzutreten. Wir können uns nicht mehr auf die Erfahrungen anderer verlassen. Wir müssen durch den "Letzten Spirituellen Prozess" das Göttliche selbst erfahren, durch direkte Offenbahrung. Und genauso wie die Gemeinschaft vor fast zweitausend Jahren tun wir das mit Hilfe des Heiligen Geistes.

Maria sagte auch, dass wir das Tor der Ewigkeit durch die gewöhnlichen Erlebnisse in unserem Leben betreten. In anderen Worten, das Tor ist immer genau vor uns. Wir müssen nur gewillt sein, es zu sehen, und wir können es, wenn wir es wählen, in jedem sehen. Meine Lieblingszeile in "Botschafter der Liebe" ist, wo der Lehrer sagt: "Das Geheimnis der bedingungslosen Liebe ist, dass wir alle gleich sind, heilig jenseits jeglicher Vorstellung." Wir sind gleich in der Heiligkeit, es ist die Wahrheit in uns, die uns gleich macht und diese Wahrheit ist unveränderlich. Sie ist ewig, vollkommen und für immer mit dem Göttlichen Strom verbunden, von dem alle Dinge ihr Leben beziehen. Wenn wir diese Wahrheit im anderen wahrnehmen, können wir nicht anders, als diese auch in uns selbst wahrzunehmen. Dann nähern wir uns einen weiteren Schritt der Erinnerung der Wahrheit, dass wir immer in den Armen des Geliebten gehalten wurden. In Wirklichkeit waren wir immer schon erleuchtet.

Die Lektion dieser Woche wird die erste der nächsten Serien sein, die dazu dienen, Dir bei dem zweiten Schritt in unserem Prozess zu helfen - Vertrauen. Am Anfang unserer Lektionen wurdest Du gebeten, die Menschen in Deinem Leben anzusehen, seien es Familienmitglieder oder andere, und die Wahrheit in ihnen zu sehen. Nun werden wir dies fortführen, indem wir Dich auf das konzentrieren lassen, was wir das "Gesicht Christi" in ihnen nennen, um zu lernen, was es bedeutet, diesem Gesicht zu vertrauen.

Du wirst feststellen, dass sich das Gesicht Christi sehr stark vom physischen Gesicht unterscheidet. Es hat keinen Körper. Es ist genau genommen direkt hinter Deiner Wahrnehmung des Körpers, das Licht, das hinter den Augen liegt, was Du Seele nennen magst. So oft wie Du kannst diese Woche sieh die Person vor Dir an und entscheide Dich, dieses Gesicht zu sehen. Sieh in ihre Augen und denke: "Ich vertraue der Wahrheit in dir". Du kannst dies innerhalb von zwei Sekunden tun, ohne dass die Leute wissen, was Du tust. Lächle sie nur an, und sie werden zurücklächeln, da sie merken, dass Du ihnen ein großes Geschenk gibst. Sie werden die Energie in Deinem Blick spüren, und diese Energie wird zu Dir zurückkehren und Dich ebenfalls segnen. Und dies ist der Schlüssel - Du kannst nichts irgend jemandem geben, ohne es selbst zu empfangen. Dies ist das Gesetz, und wenn Du lernst, dem Gesicht Christi in anderen zu vertrauen, wirst Du lernen, ihm in Dir selbst zu vertrauen.

Konzentriere Dich darauf, so oft Du kannst. Es ist eine ganz einfache Übung, aber Du wirst feststellen, dass sie weitreichende Wirkungen hat. Wir werden dieses Gespräch über Vertrauen für einige Wochen fortführen, aber es ist nichts wichtiger als diese Übung umzusetzen, und es gibt keinen einfacheren Weg, als dies in Deinem täglichen Leben zu tun. Dazu wurden diese Lektionen gemacht. Dein Leben ist Deine Schule. Wenn wir uns auf die Lektionen konzentrieren, die immer gerade vor uns sind, werden wir in kürzester Zeit verstehen, wer wir wirklich sind.

Ich biete Dir Frieden an.
James F. Twyman

 
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