Neuigkeiten
     Gemeinschaft der Liebe
       Lektion 01
       Lektion 02
       Lektion 03
       Lektion 04
       Lektion 05
       Lektion 06
       Lektion 07
       Lektion 08
       Lektion 09
       Lektion 10
       Lektion 11
       Lektion 12
       Lektion 13
       Lektion 14
       Lektion 15
       Lektion 16
       Lektion 17
       Lektion 18
     Maria Magdalena
     Yeshua
     MariMa-Symbole
     Die Kunst, Frieden zu SEIN
     Abgesandte der Liebe
     Sacred Heart Meditation
     Die Thomas-Briefe
     Der Spoonbender-Kurs
     Weitere Texte
     Gedichte
     Link Liste
     Kontakt
     Impressum


Home

Till Abele
Lenzweg 5
79312 Emmendingen

Impressum

Unsere Erde

Für Jürgen aus Leonberg, der mir am 26.6.geschrieben hat und dem ich nicht antworten konnte, weil es ein Problem mit der Emailadresse gab.
Danke Jürgen, für die Erinnerung. Die Fortsetzungen kommen.
T.A.

Gemeinschaft der Liebe
Lektion 9

Schon bevor Du mit diesen Lektionen begonnen hast, hast Du gefühlt, dass etwas in Dir im Entstehen ist,. Dein Geist wurde belebt und Deine Seele durch die wachsende Präsenz Deiner eigenen Erleuchtung angeregt. Wir haben Dich gefragt: "Bist Du bereit?" Deine Antwort hallt immer noch in der tiefsten Kammer Deines Herzens nach. Voll Überzeugung und Demut sagtest Du "ja" und so ist es. Du bist bereit. Du bist es immer gewesen, doch jetzt ist der Moment da, in dem Du die Wahrheit erkennst. Dies ist die Zeit des Erwachens des Christus in Dir.

Meister Eckehart sagte: "Du musst wie Maria werden, damit Christus durch Dich geboren werden kann." Deshalb sind wir in das Innerste "Ihres Herzens" getaucht, um die Tiefe Ihres Erlebnisses zu erforschen und die tiefgreifenden Einsichten, derer sie sich erfreute, zu suchen. Der Fokus der beiden letzten Lektionen lag auf der irdischen Existenz unserer wahrhaftesten Führung und wir werden mit dieser Erkundung fortfahren. Ich bitte Dich, diesen Platz in Deinem Geiste, der Maria IST zu suchen, den Kern, der keine Trennung zwischen Ihrem Leben und Deinem kennt. Es gibt keinen Unterschied - das ist die Wahrheit, die Du suchen musst. Versuche nicht, mit Deinem Verstand zu begreifen, denn er ist dafür gesschaffen, nicht zu verstehen. Suche die Wahrheit mit Deinem Herzen, mit dem Herzen der Schöpfung selbst. Versuche nicht, den Christus zu sehen, denn Deine Augen sind geschaffen, blind für die Heiligkeit zu sein. Versuche, den Brunnen der Gnade zu fühlen, die unter Deinem vermeintlichen Leben liegt. Erst dann entdeckst Du das LEBEN, das sich Deiner Aufmerksamkeit entzogen hat. Dieses Geschenk kann SIE Dir bieten, wenn Du es annehmen könntest.

Du bist, was Du suchst. Ihr Herz ist Deines, sie schlagen gemeinsam. Ihr Herz ist durchdrungen von "Denn sie wissen nicht, was sie tun."

Wie war es zu wissen, wie alles enden wird? Sie hat ihn ihr ganzes Leben lang erlebt, wie er Freiheit in alles atmete, das er berührte. Alles, was sie tun konnte, war zuzusehen, wie ihr Sohn wie ein Verbrecher an einem hölzernen Kreuz starb. Zwei oder drei Freundinnen standen ihr bei, um sie zu stützen, aus Furcht, sie könnte bei diesem Anblick zerbrechen. Und wenn auch ihre Augen voller Tränen waren und ihre Arme schwer, als ob sie ihn noch immer halten würde, blieb sie aufrecht und standhaft, nur zu gut wissend, was ihrem Sohn widerfuhr.

"Ich erinnere mich, wie alles begann" flüsterte sie mit dünner Stimme, die nur Maria Magdalena hören konnte. "Selbst als es nur wenige waren, bevor sie erkannten, wer er war, konnte ich diesen Tag sehen, wie dunkle Wolken, die sich am fernen Horizont bilden. Und als seine Stimme die einzige war in ganz Israel, die sich wie ein Ozean der Erquickung über der Wüste erhob, fühlte ich dennoch das Kommen dieser Stunde, ein Wissen, das mich ständig verfolgte, wenn ich ihn beobachtete. Es gab Nächte, in denen er kam, um mich zu trösten, denn beide verstanden wir die Worte der Propheten. Ich fühle immer noch, wie er mich umfing, gerade so wie Du jetzt und die lastenden Visionen von mir nahm. Er wusste, dass ich ihn verstand und seinem Weg vertraute."

"Aber er wird von uns genommen," meinte Maria Magdalena. "Es muss eine Möglichkeit geben, das aufzuhalten."

"Mein Herz ist durchbohrt" unterbrach sie Maria. "Mein Leben ist zerbrochen von dem, was hier geschieht. Doch er hat gewählt, zu erfüllen, was ihm vorausgesagt wurde. Mein Herz ist der ganzen Welt dargeboten und es schreit vor Kummer. Doch ich werde nichts tun, um das aufzuhalten, obwohl ich fühle, dass ich diejenige bin, die hier hängt, bereit zu sterben."

Als die Dunkelheit hereinbrach und er seinen Kopf zum letzten Male beugte, senkte Maria ihren Kopf und weinte. Der, den Jesus liebte, Johannes, stand ihr zur Seite, wie es der Herr erbeten hatte und hielt sie fest in seinen Armen. Nur er konnte die Worte, die sie sagte, hören, ein letztes Gebet für den Sohn, den sie opferte.

"Ich übergebe Dich dem Himmel. Ich brauche nicht zu verstehen, was hier geschieht, doch ich öffne meine Arme dieser dunklen Stunde und atme sie in meine Brust. Wenn ich wieder ausatme, werde ich nur an Dich denken, an das Leben, das ich Dir gab und an die gemachten Versprechen. Alle sind sie erfüllt worden, jedes einzelne. Mein Kummer kann Dich nicht hier halten und so gebe ich Dich dem Einen zurück, der Dich mir gab. Ich will Dich nicht dieser ewigen Flamme vorenthalten."

Wie schwer fällt es uns doch, uns unserem größten Kummer zu ergeben. Die Mutter ist darin eine unserer größten Lehrerinnen. Ihr ganzes Leben war eine Demonstration dieser Tugend. Von dem Augenblick an, als ihr der Engel erschien und ihr von dem Kind berichtete, das sie empfangen würde, bis hin zu der schicksalhaften Stunde, in der Jesus am Kreuz starb, gab sie dem Geliebten alles, jede Faser ihres Lebens. Wenn Du diesen Vorgang betrachtest und Dich an ihre Stelle stellst, dann denke über die Art und Weise nach, wie Du diesem gleichen Ruf widerstanden hast. Wie hast Du an dem Schmerz Deines Lebens festgehalten, anstatt ihn dem Einen hinzugeben, der wahrlich helfen kann? Dann spreche ein Gebet für Sie, die unsere Führung ist in der Hingabe und bitte Sie, die Geheimnisse Ihres Herzens zu enthüllen.

Die versprochene Wiederauferstehung. Der Tod kann wahres Leben nicht besiegen

Sie war nicht dabei, als es passierte, doch Sie fühlte das Licht, das sich in der Dunkelheit des Grabes rührte, in den sie seinen toten Körper gelegt hatten. Es brachte sie zurück an den Beginn, als sie fühlte, wie sich das Kind in ihrem Schoß im Einklang mit dem pochenden Rhythmus ihres reinen Herzens bewegte. Sie griff mit Ihrer Hand an Ihren Bauch, so wirklich war dieses Gefühl. Aber es war Ihre Seele, die sich bewegte, nicht das Kind und sie verstand, was geschah. Er lebte. Der Tod konnte ihn nicht halten, den Erstgeborenen der Schöpfung. Nicht Blut war es, das in Seinen Adern pulsierte, das Blut, das sie Ihm gab, während Er noch in Ihrem Körper lebte; sondern der reine Glanz unseres Göttlichen Erbes.

Kam er an diesem Tag zu ihr? Von diesem Besuch wird nicht berichtet, doch wir wissen, dass Er anderen erschien, die Er liebte. Warum nicht Seiner eigenen Mutter, derjenigen, die alles hingab, damit er Seine Unsterblichkeit demonstrieren konnte. Warum enthüllte er Ihr nicht dieses tiefe Mysterium, denn Sie würde Ihm schon bald folgen. In Ihrem Herzen ruhte das gleiche Mysterium, wie ein mächtiger Fluss, der unter der Oberfläche der Erde rauscht und darauf wartet, das Licht der Welt zu begrüßen.

"Mutter!" Sie hörte die Stimme vor dem Tor und bevor Sie ihren Kopf wendete, stand Er an Ihrer Seite. "Du wusstest, dass ich kommen würde, denn Sonne und Mond können nicht für immer getrennt voneinander sein. Ich leuchte in diesem Moment und Du reflektierst dieses Licht. Doch es rührt sich in Dir jetzt, genau so wie in den Herzen aller anderen. Bald wirst auch Du Dich aus der Höhle Deines einsamen Lebens befreien und das Universum wird Dich als klare Reflektion seines Selbst sehen. Das Licht wird aus den Tiefen Deiner Seele hervorbrechen und sie alle werden erkennen, wer Du bist. Wir sind gleich, wir alle, obwohl wir noch schlafen und träumen. Doch aus diesen göttlichen Bahnen wird ein Ruf erschallen, der sie aus ihrem dunklen Schlummer erweckt. Ich bin gekommen, um Dich an den Weg zu erinnern, den wir zusammen gehen und an den herannahenden Anbruch des Morgens, den Du selbst verkünden wirst."

"Ich gehöre Dir und werde Dir immer gehören," sagte Sie zu Ihrem Sohn. "Erwecke in mir die Welt, die Du verkündest und ich werde ihnen allen Dein Herz enthüllen."

Das ist das Versprechen der Hingabe. Das ist das Ende einer Reise und der Beginn einer anderen. Wir alle sind gerufen, zu einem neuen Leben zu erwachen und wir wenden uns zu unserem Lehrer für Führung. Doch sie können es nicht für uns tun. Wir alle haben unsere eigenen Herausforderungen zu überwinden, zu durchschauen. Doch wenn wir sie dem Geist des Lebens übergeben, der jetzt durch uns strömt, werden wir die Erleuchtung unseres Ganzen Selbst erleben. Doch es beginnt mit Hingabe.

Nächste Woche fahren wir mit der nächsten Lektion fort: Vertrauen, doch lasst uns jetzt einige letzte Momente damit verbringen, diesen ersten Schritt zu betrachten. Lass alles los, an was Du glaubst, alles, von dem Du denkst, was in Dir selbst wirklich ist und bitte darum, dass Dir alles, was wahr in Dir ist, gezeigt wird. Bete, dass Du Dich daran erinnerst, was Deine Furcht vor Dir verborgen hält. Dann bist Du bereit, den nächsten Schritt nach vorn zu gehen.

Lies diese Lektion mindestens zwei weitere Male in dieser Woche durch und fahre fort, Deinen Geist nach den Wegen zu erforschen, die Dich dahin geführt haben, die Zügel der Kontrolle aufzugeben. Dann schließe Deine Augen und gib alles weg, erlaube dem Licht der Wahrheit, in die dunkle Höhle zu sickern, in die Du gegangen bist, um zu sterben.

In Frieden,
James F. Twyman

 
nach oben
© 2003-04 Hanjo Grüßner