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Gemeinschaft der Liebe
Lektion 8

Während dieser Woche werden wir mit den Geheimnissen von Maria fortfahren, und ihr Leben nutzen, damit wir die Transformation unseres eigenen Verstandes begreifen. Lies dies einige Male in dieser Woche und verbringe Zeit damit die Bedeutung zu erfassen.

Jeder einzelne von Euch hat sich verpflichtet, in dieser Welt zu dieser Zeit zu sein. Das Licht hat Dich her gezogen wie eine Stimme, die in Deinen Träumen echot und Dich aufruft aufzuwachen. Du bist dieser Stimme gefolgt und ein Gebinde aus Hoffung führt Dich durch die dunkle Kammer des Vergessens. Aus der Distanz siehst du eine Öffnung in der Höhle und das Licht scheint herein. Dein Herz ist von Freude erfüllt, denn Du weißt, dass die verabredete Zeit endlich gekommen ist. Du eilst dem Licht entgegen und lässt die Dunkelheit hinter Dir.

Hat sich Simeon so gefühlt, der alte Mann, dem prophezeit wurde, er würde den Messias sehen, bevor er stirbt? Er saß lange Jahre am Eingang des Tempel und wartete auf den Duft von etwas, was er nicht beschreiben konnte. Diejenigen, die an ihm vorbei gingen, mögen sich gewundert haben warum er Tag für Tag auf den Steinstufen saß und jeden, der den Tempel betrat, mit Augen beobachtete, die bis in ihre Seele blickten. Sie wussten nichts von dem heiligen Versprechen, das ihm ein Engel gemacht hatte. Sie wussten nicht, dass der alte Mann von Gott eingesetzt wurde, um dem Licht die Tür zu öffnen, dass die Menschheit zu ihrer Rückbesinnung führte.

Es ist ein Wunder, dass er seine Hoffnung nicht aufgab. Niemand weiß, wie lange er dort wartete oder wie oft er versucht war, seine Aufgabe zu beenden. Wir wissen nur von diesem verhängnisvollen Moment, in dem etwas in ihm gehüpft und gesprungen ist, als seine Seele das Kind erkannte, welches in den Armen einer schönen jungen Frau getragen wurde.

"Ist es wahr?" mag er erstaunt gefragt haben, als seine Blicke auf das Kind fielen. "Könnte dies der Eine sein, der in seiner Seele den alten Schlüssel des Erinnerns trägt, die Möglichkeit, dass wir alle zum Ewigen Leben erwachen können? Hat meine lange Pilgerschaft endlich ein Ende?" Er sprang auf seine Füße und eilte zur Heiligen Familie und berührte das Kind an der Stirn. In diesem Moment blitzte das gesamte Leben des Meisters auf. Es sah die Menschenmassen, die seine Worte hören und akzeptieren würden, die Dämonen, die durch die Kraft seine Liebe freigesetzt werden würden und die schreckliche Weise, wie er sterben würde. Doch dann sah er den Weg, wie dieses Kind den Tod erobern wird, seinen Triumph über das Grab und seinen Aufstieg zum Leben. All diese Dinge erschienen vor dem alten Seher und er wusste, das Gott schlussendlich sein altes Versprechen erfüllte.

Er nahm das Kind in seine Arme, segnete es und schaute tief in die Augen seines Retters. Dann blickte der alte Mann zum Himmel empor, von wo er den Engel herabsteigen sah, als er ihm das erste Mal von Gottes Versprechen berichtete. "Nun kann ich gehen," sagte er zum Wind. "Du hast alles erfüllt, was Du mir gesagt hast und nun kann ich diesen Planeten in Frieden verlassen". Dann drehte er sich zu Maria und sagte: "Wie gesegnet bist Du und wie gesegnet sind wir, dass wir die Dämmerung dieses neuen Tages sehen. Denn das Licht ist in die Welt gekommen und die Welt erkennt es nicht. Der Sohn ist den Menschen Gottes gesandt und gesegnet sind die, die in dieses Vollkommene Herz gezogen werden. Ich habe auf sein Kommen gewartet und nun, da meine Augen ihn geschaut haben, kann der Herr mich nehmen. Nun kann ich in den Armen des Höchsten ruhen."

Und er blickte noch tiefer in die Augen Marias´ und sagte: " Liebe Frau, es gibt noch etwas was ich Dir sagen muss. Ich muss von Deinen Verwundungen zu Dir sprechen, es ist das Schicksal dieses Kindes, dass es aus Deiner Umarmung gerissen wird.

Eine Klinge wird Dein Herz durchbohren und eine tiefe, lange klaffende Wunde hinterlassen, die die ganze Welt sieht. Und doch wird diese Schlucht der Schmerzen Dich zur Mutter Aller machen, denn Dein Mitleid wird keine Grenzen kennen. Du wirst vor ihnen stehen und sie werden von Deiner Anmut lernen, und alle Generation werden Dich als gesegnet ansehen und anrufen. Wende Deinen Kopf nicht ab von diesem Deinem Schicksal, denn die Rettung der Welt ruht jetzt in Deinen Armen und in Deinem reinen Herz."

Wie lange haben wir, wie Simeon, auf die Stunde unserer eigenen Erleuchtung gewartet? Und wenn wir das Antlitz Christus in einem Anderen sehen, freuen wir uns mit ihm, sicher darüber, dass das Versprechen von Gott an uns erfüllt worden ist? Oder, was glaubst Du, was Maria dachte, als sie von ihrer eigenen Zukunft erfuhr, wie sie leiden würden am tragischen Verlust ihres geliebten Sohnes? Sind wir bereit auf die gleiche Weise aufzugeben, anzunehmen was immer uns gegeben wird und zu wissen, dass alles in Göttlicher Ordnung ist?

Flucht nach Ägypten - "Das Gemetzel der Unschuldigen"

"Steh auf und gehe unverzüglich fort," sagte der Engel in Josefs Traum zu ihm. "Nimm Deine Frau und das Kind und verlasse Israel, denn das Licht wird hier nicht willkommen geheißen. Die Dunkelheit regiert immer noch dort, wo Schatten fallen und sie verlangt nach dem Kinde, das unter Deiner Obhut steht. Zögere nicht einen Moment, erwache auf und gehe. Gehe in das Land der Geheimnisse zu dem alten Ort, wo die Geheimnisse aufbewahrt wurden. Warte dort bis ich Dir sage, dass es sicher ist zurück zu kehren. Lasse den Jungen aufwachsen und heranreifen und die Tiefen seines Geistes in diesem Land, das über der Wüste vor der Zeit erstand, prüfen. Und schaue nicht zurück, egal was Du hörst. Die Schreie sind für die, die tot sind, während das Freuen für die Lebenden ist.

Josef wachte auf und bereitete sich augenblicklich für die lange Reise vor. Bei Tagesanbruch waren sie bereits gut unterwegs und verließen Bethlehem, als die Sonne sich von den Fängen der Nacht befreite. Maria saß auf dem Rücken des gleichen Esels, der sie einst in die schlafende Stadt brachte. Sie drehte ihren Kopf, als wenn sie irgendetwas aus der Ferne hörte. Was war das für ein klagendes Geräusch, wunderte sie sich? Ihr Herz fühlte sich an, als wenn es innerlich bräche, doch sie wusste nicht warum. Sie hielt das Kind nahe an ihrer Brust und bat es, ihre Sorge zu heilen. Und das tat er.

Josef erzählte ihr lange nicht was passiert war. Reisende Händler erzählten ihm über den schicksalhaften Tag und darüber, wie der König mindestens über hundert kleine Jungen tötete, um seinen eigenen Thron zu sichern. Es war für die meisten bereits eine Legende, doch für Maria war es die schlimmste Tragödie, denn sie kannte den Einen, den sie suchten. Es war ihr Kind, der wahre König. Es war alles wahr geworden, so wie Simeon es sagte.

Wenn wir unsere heutige Welt betrachten ist es einfach, den gleichen Schmerz wie Maria zu fühlen. Wie viele Kinder sterben heute, weil sich die Regierungen weigern ihnen zu helfen? Wie haben wir nicht auf Ihren Vorwand reagiert? Noch einmal - sind wir bereit sogar dies aufzugeben? Sind wir bereit, hinter die Erscheinungen zu blicken und zu sehen, was wirklich hier passiert? Dies ist unsere Rolle als neue Abgesandte, denn unsere Bereitschaft, die Wahrheit zu sehen, steigert sich.

Entdeckung im Tempel "Ich musste im Auftrag meines Vaters sein."

Die Straßen von Jerusalem waren übervoll und sie hatten ihren Sohn bereits drei Tage nicht mehr gesehen. Maria war überwältigt vor Trauer, denn sie hatte von Geschichten gehört, wie Kinder manchmal aus der Stadt gestohlen und in weit entfernte fremde Länder versklavt wurden. Sie konnte die grausamen Bilder nicht aus ihrer Vorstellung verbannen und Josef musste sie fest halten um ihr Zittern zu beenden.

Wir werden ihn finden," sagte Josef zu ihr. "ER ist gesegnet, sogar begabt...nichts kann ihm passieren und Du weißt das."

Maria wusste. das Josef Recht hatte und es half ihr zu entspannen. Sie waren einige Jahre zuvor nach Israel zurückgekehrt und sie hatte bereits genug gesehen, um die Anmut in dem Jungen zu erkennen. Sogar die ägyptischen Mystiker der alten Geheimnisschulen waren von seiner Energie beeindruckt. Sie nahmen ihn für Tage fort und Maria musste darauf vertrauen, dass er in ihrer Obhut sicher war. Wenn Jesus zurück kam, sprach er kein Wort über das, was passiert war, doch sie wusste, dass etwas ihn bewegte. Er war ein Kind, das war klar, doch der Herzschlag in seinem schmalen Körper war der eines Meisters und jeder schien es zu wissen.

Dann hörte sie Menschen zueinander über einen Jungen in einem Tempel sprechen, der die anderen Rabbis lehrte. Alle rannten, um diese beeindruckende Szene zu sehen, als wäre es eine Vorführung zur Unterhaltung. Maria packte Josef und sie rannten so schnell sie konnten zum Eingang. Da hörten sie ihn. Die Stimme ihres Jungen besänftigte ihre Seele, als die eilige Menge hinter ihnen ankam. Die Schreiber und die Lehrer saßen so, als wenn sie Kursteilnehmer wären und das Kind ihr Vorgesetzter. Und so war es; obwohl sie taten was sie konnten um ihn zu übertreffen. Keiner von ihnen konnte ihn übertreffen, denn sie konnten seine Wahrheit nicht verleugnen.

"Der Vater ist ein sanfter Wohltäter, der alle beschenkt die danach fragen," sagte Jesus zu ihnen. "Doch diejenigen, die nicht nach seiner Hilfe suchen, lässt er allein stehen, denn sie bedürfen es, ihre Wünsche dem Fluss der Erfrischung zu übergeben, der ihre Herzen umfließt ohne das sie es wissen. Wenn Hingabe kommt und das Herz den großzügigen Strom annimmt, dann wird es nach innen gezogen, pumpt durch das ganze Wesen und belebt die steifen Glieder. Das was bis dahin am Boden festgehalten war, ist dann frei zu rennen, wie ein Kind das rennt, ohne Schuhe oder Schutz jedweder Art. Es kümmert sich nicht um die Steine, die an der Haut kratzen. Es ist zu beschäftigt zu lachen, um es überhaupt zu bemerken."

Maria drang durch die Massen und nahm Jesus an der Hand und zog ihn von den Männern fort. Als sie sich von den anderen befreit hatten, hielt sie an und schaute ihn an. "Warum hast Du uns so einen Schrecken eingejagt?" sagte Maria. "Wir haben Dich drei Tage lang gesucht. Du hast mir unglaublich Angst gemacht." Der Junge schaute zu seinen Eltern auf mit tiefem Mitgefühl und noch etwas anderem. Maria wusste in diesem Moment, dass er nicht länger ihr gehörte und das es an der Zeit war, ihn mit der ganzen Welt zu teilen.

"Ihr wusste wo ihr mich finden würdet," sagte er zu ihr. "Du wusstest, dass ich mit meinem Vater zusammen war, im Hauses meines Vaters. Du hättest dort nach mir schauen sollen."

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Bist Du bereit, Deine eigenen Bedürfnisse aufzugeben, für die Transformation der ganzen Welt, so wie es Maria tat? Manchmal, wenn wir etwas verloren glauben, bedeutet es oft, dass wir nicht am richtigen Ort gesucht haben.

Ihr seid meine Geliebte Familie. Gott segne Euch alle.
James F. Twyman

 
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