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Gemeinschaft der Liebe
Lektion 7

In den letzten paar Wochen haben wir von der Wichtigkeit der Ergebung auf der Reise des Geistes zur Wahrheit gelernt. In dieser Welt finden wir uns in einer unmöglichen Situation wieder, in der Gottes Wille durch die Illusion der Trennung ersetzt worden zu sein scheint. Mit anderen Worten, wir haben versucht zu beweisen, dass Illusionen wirklich sind, wirklicher als die Wahrheit, die für uns von unserem Schöpfer aufbewahrt wird. Ergebung ist das Verständnis und mehr als das - die Erfahrung, dass wir gescheitert sind, dass wir nicht die Kraft haben, das Unmögliche möglich zu machen. Diese Erfahrung ist unsere Rettung, denn sie führt zur Freiheit, der einzig wahren Sehnsucht der Seele. Folglich ist Ergebung der erste und wichtigste Schritt in dem spirituellen Prozess.

Die Lektion dieser Woche hebt diese Erfahrung auf eine neue Ebene. Du hast bereits gelernt, dass der Kontakt mit dem "innewohnenden Geist" eines der ersten Ziele dieser Gemeinschaft ist. Ueber die Zeit von zweitausend Jahren suchten die Eingeweihten, sich diesem "Lehrer" zu öffnen, um ein "Geliebter Schüler" zu werden, nicht anders als der Heilige Johannes selbst. Während andere Gruppierungen der frühen Christen sich auf die Autorität irdischer Lehrer verliessen, suchten die Mitglieder der Gemeinschaft der Geliebten Schüler die Inspiration von oben. Sie mieden die Vorstellung einer etablierten Priesterschaft oder eines Vermittlers zwischen Gott und ihnen . Sie suchten unmittelbaren Kontakt, die unmittelbare Erfahrung des Göttlichen, die selben Ideale, die wir jetzt suchen. So wie der Heilige Johannes in das Herz des Meisters gezogen wurde, so beharrten die Eingeweihten der Gemeinschaft auf derselben, innigen Beziehung.

Es gibt keinen Zweifel, das diese Vorstellungen von der Gesegneten Mutter selbst stark beeinflusst waren. Wir wissen, dass sie der Sorge des Heiligen Johannes anvertraut war und seine Gemeinschaft übernahm dieselbe spirituelle Bindung. Die Energie der Mutter müsste die ersten Eingeweihten tiefgreifend beeinflusst haben, besonders durch die kraftvolle Weise, in der Sie sich dem Gebot des Heiligen Geist ergab. Dies müsste ihre größte Inspiration gewesen sein. Sie war der physikalische Inbegriff von allem, woran sie glaubten, wie auch die spirituelle Urform, die den Auftrag gestaltete, den Jesus ihnen gegeben hatte.

Diese Woche werden wir uns ansehen, was wir über Ihr Leben wissen, genau wie die frühe Gemeinschaft es getan haben muss, damit auch wir etwas über Ihre Erfahrung mit Erleuchtung und Frieden herausfinden. Dies wird das erste von vielen Malen sein, dass wir aus diesem Heiligen Brunnen schöpfen und dadurch werden wir etwas von Ihrer Bescheidenheit, Ihrer Gnade und der wahren Bedeutung von Ergebung und Vertrauen lernen.

Die Übung dieser Woche ist, über folgende drei Mysterien zu meditieren und Wege zu finden, sie in Dein eigenes Leben aufzunehmen. Lese sie mehrere Male während der Woche und verbringe einige Zeit mit ruhigem Nachdenken über die Geheimnisse, die sie offenbaren. Es gibt so viel, was wir von Ihr lernen können - so viel, das Sie uns lehren möchte. Unser geschichtliches Wissen über Sie ist begrenzt, aber was wir wissen, kann helfen, uns auf so viele Weisen zu führen. Atme diese Szenen ein und mache sie zu einem Teil von Dir. Lasse Sie Dich in einer Weise über Ihr Leben unterrichten, wie ich es nicht kann und Sie wird Dich zu dem Heiligen Ort führen, an dem die Wandlung Deines Geistes gewiss ist.

Die Verkündung:
"Möge mir geschehen entsprechend Deinem Willen."

Wir untersuchten die Wichtigkeit dieser Szene in einer der früheren Lektionen. Wie viele Engel haben Deinen Rat gesucht, indem sie Deine Aufmerksamkeit von den alltäglichen Schatten zogen, Dich baten, das Verlangen Deines Egos aufzugeben und dem Heiligen Geist zu erlauben, Dein Herz zu betreten? Stell Dir vor, wie Maria sich gefühlt haben muss, als der Engel Gabriel vor ihr erschien und ihr Gottes Willen mitteilte.

"Heiliges Kind Gottes", mag er gesagt haben, "Du bist so heilig. Das Licht versucht, in Dein Fleisch zu gelangen und mit Deinem Geist zu verschmelzen. Wenn Du dieses Eindringen erlaubst, dann wirst Du den Heiligen Einen aufnehmen, dass Licht, das in die Welt kommen muss, damit sie erlöst werden kann. Du selbst wirst zum Muster für Menschlichkeit werden, die tiefsten Mysterien des Lebens aufdeckend, die Alchemie des Geistes, der eine Transformation sucht, die die Welt nicht verstehen kann. Wenn Du JA zu dieser Bitte sagst, wird das Licht seinen Weg in Deinen Körper finden und durch Dein Blut geboren werden. Und so wie Dein Blut in die Erde rinnt, wird es einen Ruf an alle Wesen, die jetzt leben oder jemals leben werden, aussenden, um sie zu der selben Wohnung zu rufen. Sie werden zu Dir schauen, oh heilige Jungfrau und sie werden sich erinnern, wie durchscheinend Du an diesem Tag wurdest."

Maria beugte Ihren Kopf zu dem Engel, denn Sie verstand nicht alles vollständig, was er sagte. "Wer bin ich, das ich diese Gabe erhalte?" mag Sie sich gefragt haben. " Ich bin ein Kind. Ich weiß nichts von diesen Dingen." Doch dann erhob Sie Ihre Augen und schaute in sein herrliches Gesicht. Und Sie sprach zu ihm: Ich brauche das nicht zu verstehen, denn um was Du mich batest, ist jenseits meines Verständnisses. Doch Deine Worte hallen in mir wider, füllen mich mit dem Duft eines neuen Lebens. Ja! Ich nehme diese Gabe an. Ich gebe mich Gott hin, meinem Geliebten, meinem Alles. Lass mir geschehen wie Du sagtest, denn die Worte Gottes erfüllen meine Seele mit Freude und erfrischen mich wie ein mächtiger Strom aus Licht. Wenn es nur ein Wort ist, was Du verlangst, dann habe ich es Dir gegeben. Lass dieses einzige Wort Gottes Lob singen, der solche Gaben an die Geringen verleiht."

Und das Licht kam in sie.

Wie bist Du aufgefordert, die selbe Gabe anzunehmen? Fühlst Du Dich, als wäre da etwas das in Dir wächst, als wärest Du schwanger mit dem Licht des Christus? Hast Du "Ja" zu all den Engeln gesagt, die Dich aufgerufen haben?

Der Besuch:
"Meine Seele verkündet die Größe des Herrn."

Maria ging dann zu Ihrer Cousine Elisabeth, die auch schwanger war. Wusste sie von der wunderbaren Natur des Zustandes Ihrer Cousine? Und auch das Kind in Elisabeths Schoß; derjenige der eines Tages vor dem Meister gehen und Seinen Weg bereiten würde - wie konnte er das Licht in diesem frühen Stadium gefühlt haben, noch bevor sein Körper geformt war oder ein einziger Atemzug in seine Lungen gehaucht wurde. Das Kind in Elisabeth hüpfte, bewegte die alte Frau in einer Weise, die sie nie zuvor gefühlt hatte. Sie begriff, wer da vor ihr stand. Es war nicht ihre junge Verwandte, das Kind, das sie vor kaum sechzehn Jahren in den Armen hielt. Sie war nun das heilige Gefäß des Göttlichen Lichts, eine Frau, die sich vollkommen dem Heiligen Geist ergeben hatte. Sie schaute auf ihre Cousine und sagte:

"Heiliges Kind des Lichtes, der Geist der Wahrheit hat einen seltenen Edelstein in Deine Seele gepflanzt, einen Diamanten, der wie Donner aus der Erde hervorbrechen wird. Wie erfüllt mit Gnade Du bist, denn Du bist die Hände, die auf der Himmlischen Leier liegen, das Instrument, das eines Tages das uralte Lied der Erinnerung für jedes lebende Ohr singen wird. Und für die, die tot sind, wird Er seine Stimme heben und sie zurück ins Leben rufen, denn nichts kann in der Gegenwart solcher Heiligkeit starr und kalt bleiben. Du, meine liebe Cousine, bist das Instrument Seines Lebens und alle Generationen werden Dich gesegnet nennen. Sie werden zu Dir schauen und werden sich an sich selbst erinnern, der Ort in ihnen, der die Wahrheit nicht vergessen hat. Du wirst ihnen zeigen, wie man sich der Wahrheit ergibt und die Mutter aller Dinge sein - wie man das, was in ihnen heilig ist, gebärt. Das ist der Ruf, den Du erhalten hast und Dein Wort hat es so gemacht."

Und Maria erwidert: "Meine Seele verkündet die Größe des Herrn und mein Geist erfreut sich an Gott, meinem Erlöser. Er hat auf das geblickt, was klein war und erhob es zur Herrlichkeit. Er hat auf das geblickt, was schwach war und machte es zur stärksten Kraft im Universum. Er hat Sein Versprechen gehalten, das Versprechen, das er unseren Vorfahren gab und von diesem Tag an wird Er Sein Volk nicht vergessen. Denn dieses Licht, das mir gegeben wurde, wurde allen gegeben, damit alle Menschen Freiheit finden mögen. Ich habe Ja zu diesem Licht gesagt und durch mich werden alle Menschen auch Ja sagen, denn sie sind alle in mir enthalten. Gesegnet sei der Name Gottes, der von unseren Lippen fließt wie der süßeste Honig. Und gesegnet sei das Leben, das in mir existiert, das Licht das in allen existiert, das alle Illusionen auflöst und die dunklen Ecken unseres Geistes beleuchtet."

Spürst Du das Kind sich in Dir bewegen? Und springt es jedes Mal vor Freude, wenn Du den Christus in einem anderen begrüßt? Du erfüllst nun eine alte Verpflichtung: Zu sein wie Maria, die das Licht willkommen hieß. Du bist zur Reife gelangt, bereit dieses Licht zu erlösen, die Wahrheit in Dir zu gebären.

Die Geburt:
"Das Licht wird überall geboren."

Stell dir vor, wie die Reise nach Jerusalem gewesen sein muss. Sie gingen, um dem Gesetz zu gehorchen, obgleich für Maria die Zeit nahe war, ihr gegebenes Versprechen zu erfüllen. Ihr Körper schmerzte und sie musste auf dem Rücken eines Esels getragen werden. Ruhig zogen sie dahin, gerade so wie auch wir gefordert sind, weiter zu machen, selbst wenn wir denken, nicht mehr zu können. Auch wir haben ein Versprechen gegeben. Wir sagten, wir würden zu dieser Zeit wiederkehren, um das Licht wieder willkommen zu heißen. Und obgleich unsere Körper manchmal von der Strapaze des Lebens schmerzen, erinnern wir uns an unser gegebenes Versprechen und wir machen weiter.

Was dachte Joseph über all das? Alles war voller Mysterien und er hatte zugestimmt, seine Zweifel und Ängste abzulegen und sich dem starken Leben zu ergeben, das sich in seiner jungen Frau bewegte. Und nun zwang er sie, eine anstrengende Reise zu vollenden, nur um ihre Namen in einem Buch registrieren zu lassen. Tat er das Richtige? Vielleicht hätten sie bleiben und ein bisschen länger warten sollen. Sicher würden die Römer verstehen, dass seine Frau ihre Zeit des Wartens fast vollendet hatte. Sie würden sicher verstehen.

"Gehe weiter", sagte eine Stimme zu ihm, als er in der Nacht schlief. " Das Licht wird sich enthüllen, wenn es wo weit ist. Lass es aus seinem Himmlischen Schlummer zur festgesetzten Zeit erwachen und lass' es in dem geringsten Ort, den Du finden kannst, geschehen. Es gibt nichts über dem Licht, doch wir lernen, dass es auch nichts unter ihm gibt. Lass' es neben den Geschöpfen Gottes ruhen, denn es ist auch ein Lamm, dass geopfert werden wird, damit alle Menschen frei sein mögen. Lass' es nicht in dem Gewand eines Königs schlafen, sondern in den Wickeltüchern, die Du aus einem Stall nimmst. Dann wird sein Geheimnis für Dich offenbart werden und Du wirst die Wahrheit in Dir verstehen."

Und als die Stunde kam, legte Maria ihren Kopf auf ein Kissen aus Heu und ergab sich dem Licht. Es floss aus Ihr heraus und atmete seinen ersten Atemzug, die kalte, feuchte Luft der Erde selbst. Was dachte Sie, als die anderen ankamen, die Astrologen und die Könige? Sie sahen das Zeichen, den Stern, der sie an diesen Ort führte. Und sie legten Geschenke vor das neugeborene Kind, den Erlöser, den Unschuldigen. Und Maria nahm diese Dinge in ihr Herz und dachte ihr Leben lang darüber nach.

"Gesegnet sei dieser Augenblick," dachte Sie bei sich in dieser heiligen Nacht, " denn Du hast ausgeatmet und die Feuchtigkeit in Deinem Atem ist kondensiert wie dieser Körper, der neben mir liegt. Ich kann Dich riechen, oh Gott, waehrend ich die Feuchte von seiner Haut wische und es gibt mir das Gefühl, als wäre ich betrunken. Meine Sinne haben mich verlassen und sind durch einen Himmlischen Dunst ersetzt, der um mein belebtes Fleisch fließt. Ich fühle mich, als wäre ich zusammen mit diesem Kind geboren. Wir haben zusammen eine neue Welt betreten als ein Wesen, ein Leben. Dieser Atemzug, den ich nehme, ist mein erster und die Aussicht, die ich betrachte ,ist neu für mich. In welch wunderbare Welt hast Du mich geführt, mein Geliebter. Öffne Deine Lippen und ich werde Deinen Ruf beantworten. Deine Stimme überwältigt meine Seele."

Du wirst mit dem Christus geboren. Fühlst Du, wie es geschieht? Nimm einen tiefen Atemzug und lobe den einen, der Dich zu diesem heiligen Moment geführt hat. Öffne Deine Arme und ergebe Dich dem Leben, das in Deinen Adern pulst. Dies ist die Zeit, die Du gewählt hast, um geboren zu werden. Freue Dich.

Ich liebe Euch alle,
James F. Twyman

 
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