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Gemeinschaft der Liebe
Lektion2

Eine Nicht-Mysterienschule. Du wurdest glauben gemacht, dass Du in eine Mysterien-Schule der Neuzeit eingetreten bist. Wir haben alle schon Geschichten von den Mysterienschulen des alten Ägypten oder der Essener gehört, die in der Gegend des Toten Meeres in Israel gelebt haben. Zweifellos haben viele von euch eine Verbindung zu diesen Traditionen gefühlt, zu diesen Meistern und den esoterischen Wahrheiten, die sie lehrten. Da wir am Beginn eines neuen, erleuchteten Zeitalters stehen, ist es ganz natürlich, über diese Zeit zu reflektieren und von diesem mysteriösen Erbe zu träumen.

Wir hoffen, dass Du Dich nicht weniger geschätzt fühlst, wenn wir Dir sagen, dass Du absichtlich in die Irre geführt worden bist. Die Gemeinschaft der Liebe ist ganz und gar keine Mysterienschule, zumindest nicht mehr. Es ist richtig, dass es die Aufgabe des heiligen Johannes war, die esoterischen Lehren des Meisters zu bewachen und eine Art "Innere Kirche" zu gründen, eine, die die Menschheit auf das nächste Zeitalter vorbereiten sollte, das Zeitalter der weiblichen Verbreitung des Göttlichen. Während die anderen Apostel hinausgingen, um eine Kirche zu formen, die eines Tages die größte und reichste Institution werden sollte, die die Welt jemals kannte, hat der Heilige Johannes eine Gruppe von Suchern um sich geschart, die in die unermesslichen Mysterien tauchen sollte, die sich dem Verstand entziehen. Sie lernten Geheimnisse, die sich nicht für die Allgemeinheit eigneten, Wahrheiten, die zu subtil für den Massenkonsum waren. Und sie wurden verpflichtet, diese Wahrheiten so lange in der Stille ihrer Herzen zu bewahren, bis die Menschheit so weit sein würde, Leben in deren heilige Form zu atmen.

Die Zeit, auf die der Geliebte Jünger gewartet hat, ist jetzt. In der ersten Lektion sagten wir, dass es die Zeit ist, in der das Innen zum Außen wird und in der das ursprüngliche Außen entfällt. Sehr viele Menschen haben die traditionelle Kirche verlassen, weil sie nach einer tieferen und erfüllenderen Beziehung zur Göttlichkeit suchen. Dies ist ein weltweites Phänomen, denn die Transformation, von der wir sprechen, ist in keiner Weise an ein bestimmtes Gebiet oder an eine Tradition gebunden. Es geschieht uns allen, ob wir das nun erkennen oder nicht. Es findet eine spirituelle Renaissance statt und sie fegt durch die verdunkelten Institutionen, in denen wir uns vor dem, was wir wirklich sind, versteckt haben. Das Licht ist gekommen und es ist durch Dich gekommen.

Man kann also sagen, dass Du in eine Mysterienschule eingetreten bist, die eigentlich keine ist. Dies ist die Zeit, die Geheimnisse zu enthüllen, die unserer Sicht verborgen und die nur denen vorbehalten waren, die sich unerbittlichen Prüfungen und geheimen Initiationen unterzogen haben. Wie die Botschafter sagten - wir sind bereit für diese Gelegenheit und es liegt an uns, sie für alle anzuerkennen. Wir sind die Neuen Botschafter des Lichts, die neue Kirche im Außen und während der vergangene Weg zusammenbricht, müssen wir bereit sein, eine wichtigere Rolle in allem anzunehmen.

Der Fokus dieses Kurses ist es zu enthüllen, was verborgen war und erkenntlich zu machen, was geheimnisvoll erschien.

Die Wahrheit in Dir kann sich nicht verändern. Das ist die Grundlage dieses Kurses, genauso wie die esoterischen Lehren auf jedem spirituellen Pfad. Wer Du bist, die Wahrheit in Dir, ist jenseits aller Veränderungen. Suchst Du Erleuchtung? Die Antwort heißt nein, denn Du bist bereits erleuchtet. Du bist bereits vollkommen: Gott liebt Dich bereits und das ist unveränderlich. Das zu suchen, was Du schon bist, wäre letztendlich eine Verleugnung dessen, was Du bist. Macht das Sinn für Dich? Du kannst nicht werden, was Du schon immer warst; Du musst nur die Wahrheit erkennen. Du musst nur aufwachen. Die Mysterienschulen der Vergangenheit richteten ihren Fokus darauf, die Blockaden zu dem Bewußtsein dieser Wahrheit zu beseitigen. Mit anderen Worten: die Angst vor der Göttlichkeit in Dir und Deiner unveränderlichen Einheit mit der unendlichen Präsenz der Liebe zu beseitigen. Bedeutet das nicht, erleuchtet zu sein?

Im Kurs in Wundern steht, dass Erleuchtung keine Veränderung ist, sondern das Erkennen dessen, was nicht veränderbar ist. Siehst Du, wie das den ganzen Fokus der spirituellen Reise verschiebt? Etwas Neues und Fantastisches zu vollbringen ist sehr geheimnisvoll. Es ist einfach, um solch eine Idee eine Mysterienschule zu errichten. Es ist nichts Geheimnisvolles daran, zu erkennen, wer und was Du schon immer gewesen bist. Das klingt fast enttäuschend. Und dennoch ist das die Essenz von allem, von jedem Ziel, das Du je gehofft hast zu erreichen, von jedem Traum, den Du je geträumt hast. Wenn das, was ich sage, die Wahrheit ist, nämlich dass Du bereits erleuchtet bist und dass Du diese Tatsache nur erkennen musst, dann würde das heißen, dass Du immer beschützt und vollkommen warst. Du wurdest immer sicher in den Armen des Göttlichen gehalten.

Warum also hast Du diese Tatsache nicht schon früher erkannt? Warum war das Erleben dieser Welt für Dich so traumatisch, so voller Ungewissheit und Verzweiflung? Wenn Dein eigenes Leben erträglich war, wenn Du sagst: "So schlecht war mein Leben doch wirklich nicht," dann sieh Dich um. Was ist mit dem Obdachlosen, an dem Du heute auf der Strasse vorbei gegangen bist? Was ist mit den 10.000 Kindern, die allein heute vor Hunger gestorben sind? Bist Du von ihnen getrennt oder sind sie nur ein anderer Aspekt der Wahrheit in Dir?

Es gibt nur eine Möglichkeit, wie Du solch eine Welt ertragen kannst. Die einzige Möglichkeit, dieses unendliche Leid zu ertragen, das wir überall sehen, ist, dieses "draußen" zu halten, getrennt und isoliert und zu vergessen, dass hier nur ‚Einer von uns' ist. Das Ego kann nicht anders, als alles von seinen Erfahrungen getrennt zu halten. Es sagt z.B., "wenn es nicht diesem Körper passiert, dann passiert es nicht mir", da Du über Deinen Körper definiert bist. Der Körper ist der Bezugspunkt des Egos, das Symbol seiner Version der Realität. Das Ego glaubt, dass Du da beginnst und endest, wo der Körper beginnt und endet. Selbst wenn Du an einen ‚geistigen Körper' oder an eine Seele glaubst, sieht und definiert das Ego dies innerhalb der Begrenzungen, die durch den Körper vorgegeben sind, weil das der Glaube des Egos ist und Du zahllose Generationen damit verbracht hast, das zu glauben. Das Ego weigert sich, diese Sichtweise von sich selbst aufzugeben.

Lass uns einen Moment das Thema wechseln. Du glaubst, dass Du Gott oder Erleuchtung willst oder wie auch immer Du das Ziel definierst. Du hast Dich überzeugt, dass Du Dich bereitwillig auf einen heiligen Weg begeben hast, der Dich in die Arme Deines geliebten Gottes führen wird. Du magst Jahre auf diesem Weg verbringen, vielleicht sogar mehrere Leben, doch vermutlich wirst Du eines Tages das Ende dieses Weges erreichen, die endgültige Bestimmung Deines Geistes.

Was ich Dir damit sagen will, mag für Dich schwer zu glauben sein. Möglicherweise wirst Du mir in dieser Hinsicht heftig widersprechen, doch ungeachtet Deiner Antwort ist es wahr. Bist Du für die nächste Feststellung bereit? Hier kommt sie:

Gott ist das letzte, was Du erstrebst. Erleuchtung ist nicht Dein erstes Ziel, es ist Dein letztes.

Nimm erst einmal einen tiefen Atemzug, bevor Du weitergehst. Wie fühlst Du Dich mit dieser Feststellung? Bist Du gewillt, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen oder will Dein Verstand ganz schnell auf Abwehr gehen? Ich versichere Dir, diese Erkenntnis ist der Anfang von wahrhaft geistigem Wachstum und Kenntnis. Bis dahin spielst Du nur ein Spiel, das Du nicht gewinnen kannst. Die Karten sprechen gegen Dich. Du verhältst Dich wie ein Hund, der an einen Pfahl gebunden ist. Er rennt so schnell er kann um den Pfahl und denkt in seiner Dummheit, dass es irgendwohin gehen würde. Der Herr, der den Hund voller Mitgefühl beobachtet, weiß, dass der Hund erst dann rennen kann, wenn er losgebunden ist. Erst wenn Du das Ego rückgängig gemacht hast, kanst Du den Weg betreten, der zum göttlichen Erbe führt, das immer Dein war. Erst wenn Du die wahre Motivation des Egos erkennst, ist es endgültig bezwungen.

Wie kann jemand die Illusionen des Egos hinter sich lassen, um dann den Pfad zum Licht zu betreten? Die Antwort darauf mag Dich überraschen, sie kann Dich sogar in Rage bringen. Doch noch ein Mal: dieser Kurs wurde nicht dafür geschaffen, Dein Ego zu streicheln, sondern es zu vernichten. Ich beabsichtige nicht, zu seiner Täuschung beizutragen, sondern die Knoten zu lösen, die Dich an seine Auswirkungen bindet. Wenn Du gewillt bist, diese Ideen zu berücksichtigen und sie einen Moment als richtig zu betrachten, bist Du ein gutes Stück weiter auf dem Weg, das wahre Ziel Deiner Seele zu erreichen - das Erwachen.

Jetzt geht es los!

Das Ego hat nur ein einziges Ziel: Selbsterhaltung. Alles, was Du je getan hast, vom edelsten Handeln bis zur schlimmsten Grausamkeit, war das Gleiche. Dein einziges Ziel war, die Illusion Deines Seins aufrechtzuerhalten, das "Du," welches Du zu sein glaubst bzw. die Version des Egos von Deinem "Du". Letztendlich bist Du die Essenz von Egoismus.

Noch einmal: wie fühlst Du Dich dabei? Ich hoffe, dass Du empört bist. Die Aussage, dass alles, was Du bisher getan hast, von Deinem Verlangen angetrieben war, die Version Deines Egos von Dir zu erhalten, Deine Illusion von Deinem "Du" beizubehalten, ist die konfrontierendste Aussage, die Du jemals hören wirst. Wenn Du darauf keine Reaktion zeigst, dann versteckst Du Dich davor. Es soll Dich im Innersten konfrontieren, um die Grundlage Deines "Du" herauszufordern.

Wenn Du dennoch diese Tatsache annehmen kannst, wenn Du lächeln und sagen kannst: "Das stimmt. Ich bin die selbstsüchtigste Person der Welt," dann bist Du bereit, weiterzugehen. Es ist Zeit, Dich sogar daran zu erfreuen - Deinem Egoismus. Er ist ein Teil dessen, wer Du bist und sollte nicht von Dir getrennt oder weggedrückt werden. Das ist das Problem - wir neigen dazu, diese Aspekte von uns wegzuschieben, uns vor ihnen zu verstecken und behaupten, dass sie nicht vorhanden wären. Diese Einstellung schwächt das Ego nicht, sie stärkt es nur. Ich bitte Dich, Deine Schattenseite anzunehmen, diese Teile von Dir, vor denen Du normalerweise zurückschreckst. Dies ist der Weg, Dein Ego mit all seinen listigen Tricks zu zerstören. Das ist Deine Erlösung, wie ein Schlag auf Deinen Kopf, der alle Spinnweben entfernt und Deinen Geist erleuchtet. Jetzt, wenn der Hund von der Leine gelassen wird, beginnt die wirkliche Reise.

Wie kannst Du die Schattenseiten einer anderen Person annehmen, wenn Du Deine eigenen nicht annehmen kannst? Dein Wunsch, Dein eigenes "Selbst" oder das Ego aufrechtzuerhalten, ist Motivation für alles, was Du tust. Selbst dann, wenn Du einer anderen Person etwas Gutes tust, gibt es einen Teil in Dir, der von anderen anerkannt werden will. Vielleicht gehörst Du zu der Sorte, die sich davor fürchtet, als unfreundlich angesehen zu werden. Vielleicht hast Du Angst davor, wie Dich andere Menschen wahrnehmen, was Dich zu einem "Wohltäter" werden und nicht ehrlich zu Dir sein lässt. Verstehe mich nicht falsch, es ist nicht falsch, anderen Gutes zu tun. Doch die Frage ist: Warum tust Du es? Sieh Dir einmal den Grund Deiner Handlung an. Ist sie aus reinem Mitgefühl entstanden oder versuchst Du nur das Richtige zu tun und daher eine gute Person zu sein?

Du musst in der Lage sein, diesen Teil von Dir anzunehmen, diesen Teil, der vom Ego motiviert ist. Wenn Du lernst, über Deine eigene Dummheit zu lachen, ist es leicht, anderen zu vergeben.

Manche von euch mögen denken: "Wer ist die Person, die mich so beleidigt?" Viele von euch sind schon seit Jahren auf dem spirituellen Weg und die Erkenntnis von der Torheit Deiner Suche könnte Dich denken lassen, Du habest versagt. Das Gegenteil ist richtig. Die Erkenntnis, dass Deine Suche nach Erleuchtung töricht war, ist der Anfang des Sieges, nicht Versagen. Diese Erkenntnis schwächt Dich nicht, sie hat Dich mehr gestärkt, als Du Dir vorstellen kannst.

Das ist der wahre Fokus der ersten Phase der Initiation: Die Erkenntnis, dass Du verloren hast, dass Du gescheitert bist, dass Du durch den Test Deines Ego's gefallen bist und statt dessen erkennst, dass Du immer schon heil warst, beschützt und immer erleuchtet. Nichts anderes als dies zählt. Wahre Freiheit kommt, wenn Du erkennst, dass alles, was Du tust, jede Motivation, die Du hast, aus dem Verlangen entsteht, Dich selbst zu erhalten. Der nächste Schritt ist zum Lachen leicht, einfach sich zurücklehnen und platzen vor Lachen. Hörst du es? Du musst bereit sein, über Deine eigene Dummheit zu lachen, über Deinen zwecklosen Versuch, den Willen Gottes zu übertrumpfen. Das Ego weiß nicht, wie es das ertragen kann und das ist der Schlüssel. Es kann nicht auf einen Angriff reagieren, den es nicht versteht. Es ist sehr geschickt, Deinem Kampf nach Freiheit zu widerstehen, doch was passiert, wenn Du keinerlei Widerstand bietest? Wie verhält es sich, wenn Du die Waffen niederlegst und aufhörst zu kämpfen? Das ist es, was Du im Begriff stehst herauszufinden.

Dies ist vielleicht die wichtigste Lektion der nächsten vier Monate. Der Grad Deiner Bereitschaft zu akzeptieren, wird anzeigen, ob Du den ganzen Kurs voll annehmen kannst. Wirf Dich in die nächste Übung. Bade in der Erfahrung Deiner Selbstsucht. Wenn Du das aus dieser Perspektive tust, wird etwas Unglaubliches auftreten. Gewöhnliche Selbstsucht wird in "Göttliche Selbstsucht" verwandelt, eine Erfahrung, die Dich zu den Toren des Himmels führen wird. Du brauchst nicht zu begreifen, was all das bedeutet, akzeptiere diese Voraussetzung einfach und spiele mit.

Übung:

Wie Du es schon in der letzten Lektion getan hast, beobachte Dich weiterhin, als ob Du jemand anderen beobachten würdest. Du wirst hoffentlich einige hilfreiche Einsichten durch Deine Beobachtungen gewonnen haben, doch jetzt wollen wir damit zum nächsten Schritt gehen. Letztes Mal hast Du Dich ohne Verurteilung beobachtet, Deine Gedanken und Taten aufmerksam aus einer unpersönlichen Sichtweise verfolgt. Dieses Mal gehst Du ein Stück tiefer mit Deiner Beobachtung. Du wirst Deine tieferen Motivationen beobachten.

Nimm Dir jeden Tag Zeit, Dich zu beobachten, mindestens fünfzehn Minuten. Wenn Du das tust, wann immer Du Dich in einer bestimmten Situation beobachtest, eine bestimmte Handlung ausübst oder mit jemand anderem sprichst, frag Dich selbst: "Was will (Dein Name) hier tatsächlich?" (Denk dran: Du siehst Dich, also ob Du getrennt von Deinem Körper und Deiner Persönlichkeit wärst). Sieh unter die Oberfläche, vorbei an der offensichtlichen Erscheinung oder dem Glanz und beobachte die Momente, wenn Deine Taten tatsächlich nichts anderes sind als eine Tarnung dafür, "das zu bekommen, was Du willst." Oder "anderen gegenüber nur gut aussehen zu wollen." Mit anderen Worten: sieh nach der zugrunde liegenden Selbstsucht, denn Dein Ego will verhindern, sie zu sehen. Leuchte mit dem Licht Deiner Aufmerksamkeit in diese Motivation. Decke den Teil von Dir auf, der sich fürchtet gesehen oder erkannt zu werden.

Und jetzt zum wichtigsten Teil: Wenn Du das getan hast, wenn Deine Selbstbeobachtung einen Aspekt Deiner Persönlichkeit enthüllt, der sich hinter dem Schleier der Selbstsucht verbirgt, umarme Dich selbst und sage: "Na und." Was macht es denn? Du wirst immer noch von Gott geliebt. Du bist immer noch perfekt. Du, Dein wirkliches "Du," hat sich überhaupt nicht verändert. Oder anders gesagt: umarme Dich selbst und alles, was Du tust und besonders diese Momente, vor denen Du Dich bisher versteckt hast. Dies sind die Bereiche Deines Lebens, die am meisten Liebe brauchen, am meisten Mitgefühl. Wenn Du diese in Dir umarmen kannst, kannst Du sie in anderen umarmen. Wenn Du sie in Dir verbirgst, überträgst Du sie auf all jene, denen Du begegnest und machst s i e schuldig für die Sünde, die Du begehst.

Das ist eine einfache, jedoch bedeutsame Aufgabe. Übe sie während der Woche so oft Du kannst. Sei gewillt, an all den dummen Verteidigungen des Egos vorbeizuschauen, die Deine Vision Deiner eigenen Heiligkeit blockieren. Umarme sie. Liebe sie. Hör auf, sie wegzustoßen, denn das verstärkt nur ihre Kraft. Segne Dich und Du wirst alle Wesen segnen.

Viel Glück,
James Twyman

 
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