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Till Abele
Lenzweg 5
79312 Emmendingen

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Unsere Erde

Der Regenbogen

"Ich bin das Rot, Chakra des Lebens,
das Feuer ist mein Element,
mein Feuer brennt niemals vergebens,
ein Element, das jeder kennt.

Bin die Gefahr und Leidenschaft,
ich bin die Rose und das Blut,
ich bin der Herrscher und die Kraft
und immerdar des Lebens Glut.

Ich weiß, ich bin die Nummer eins."

Dem widersprach das zweite Chakra.
"Ach Feuer, kannst nur heftig brennen,
ich bin orange und bin sakral
und mich muss man erhaltend nennen.

Bin ständig da und dien dem Sexus,
aus mir entsteht das neue Leben,
bin besser als der Solar Plexus,
kann allen Menschen Freude geben.

Die Nummer eins, das bin nur ich."

Da lachte Gelb in sich hinein
und strahlte golden voller Wonne.
"Die Freude bringe ich allein
und wärme stärker als die Sonne.

Ich bin die Fröhlichkeit, das Lachen,
Gefühle sind's die ich erzeuge,
was wollt ihr ohne mich denn machen,
was wär das Leben ohne Freude?

Die Nummer eins gebührt nur mir."

"Am wichtigsten bin ich, das Grün,
ich heile, denn ich bin das Herz,
erhalte eures Lebens Sinn,
in mir wohnt beides, Freud und Schmerz.

Grün sind die Pflanzen und das Gras,
ich bin die Hoffnung, die nicht stirbt,
ich schlage ohne Unterlass
und bin das Herz, das euch vergibt.

Wer anders ist die Nummer eins?"

Da konnte Blau nicht inne halten.
"Der Himmel bin ich und das Meer,
nur Klang kann diese Welt erhalten,
was wollt ihr Menschen denn noch mehr?

Aus meiner Kehle kommt euch Kunde,
ich bin das Wort, das euch erschuf,
ich spreche zu euch mit dem Munde
und göttlich ist mein Ruf.

So sagt mir, bin nicht ich die Eins?"

"Kennt ihr die Farbe Indigo?"
Sprach da das dritte Auge,
"ich bin nicht einfach irgendwo,
bin der Gedanke und der Glaube

und die Idee, die aus mir spricht.
Ich strahle auf ganz andre Weise,
bin euer anderes Gesicht.
Ihr hört mich kaum, denn ich bin leise.

Die erste, bin das ich denn nicht?"

Als letzte meldet Purpur sich
sehr würdig und voll Macht.
"Die größte bin ich, seht ihr nicht
die bischöfliche Pracht?

Ich bin die Kirche, Religion,
bin Papst und Fürst zugleich,
das Purpur schmückt des Königs Thron
und macht mich überreich.

Ich bin die erste aller Farben."

So stritten sich die bunten Sieben,
sie wollten alle erste sein,
sie taten sich stets nur bekriegen,
denn jede wollt' den Ruhm allein.

Doch plötzlich gab's ein tiefes Grollen
von einem Donner in der Ferne,
Gewitterwolken taten rollen,
verdunkelten die Sterne.

Die Blitze zuckten wild und hässlich,
fast brach der Himmel auseinander.
Voll Angst drückten die Farben sich
ganz eng und innig aneinander.

Und siehe da, sie bogen sich
voll Harmonie und Frieden,
zu einem Regenbogen licht,
begannen sich zu lieben.

Von nun an hielten sie zusammen,
die Erste wollte keine sein,
der Bogen tat die Welt umspannen
aus einem siebenfachen Schein.

Und jedes Mal, wenn dieser Bogen
am Firmament erscheint,
stehn wir, die Blicke hoch erhoben
und fühlen uns vereint.

© Till Abele 2007

 
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© 2003-04 Hanjo Grüßner